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Hockey: Köln verliert dramatisch, Mannheim im EHL-Finale

Oruz (l.) und Tom Grambusch beim Final8 in Amstelveen (IMAGO)
Oruz (l.) und Tom Grambusch beim Final8 in Amstelveen (IMAGO)

Der deutsche Männer-Meister Rot-Weiss Köln hat das Finale der Euro Hockey League in einer dramatischen Partie verpasst, die Frauen des Mannheimer HC greifen dagegen an Ostermontag in Amstelveen nach dem größten Titel ihrer Vereinsgeschichte. Köln unterlag im Halbfinale am Sonntag dem SV Kampong aus Utrecht mit 5:6 nach Shootout.

Der aufopferungsvolle Kampf der Rheinländer wurde nicht belohnt. Nach der Pause hatte Rot-Weiss zunächst ein 1:4 aufgeholt und in der Schlussminute auch den 4:5-Rückstand ausgeglichen. Die Penalty-Tore von Michel Struthoff und Thies Prinz reichten der mit einigen Weltmeistern bestückten Mannschaft nicht zum Sieg.

Die Mannheimerinnen hatten den Einzug ins Endspiel des Final8-Turniers am Samstag durch ein 2:0 über den spanischen Meister Junior FC perfekt gemacht. Am Montag (13.45 Uhr) fordert der MHC die Lokalmatadorinnen von AH&BC Amsterdam. "Jetzt geht es gegen eine holländische Mannschaft hier in Holland im Finale, besser geht's ja eigentlich gar nicht", sagte Trainer Nicklas Benecke.

Die Kölner spielen zuvor um Platz drei (11.30 Uhr) gegen den englischen Meister Old Georgians HC. Im Finale (16.15 Uhr) trifft Kampong auf Pinoke aus Amsterdam.