Kanuslalom: Canadier-Hoffnungen enttäuschen in Prag

Verpasste das Finale in Prag: Sideris Tasiadis (IMAGO/Oryk HAIST)
Verpasste das Finale in Prag: Sideris Tasiadis (IMAGO/Oryk HAIST)

Die deutschen Canadier-Hoffnungen für die Olympischen Spiele haben beim Kanuslalom-Weltcup in Prag die Finalläufe verpasst. Rund sechs Wochen vor dem Start der Sommerspiele in Paris schieden sowohl der Tokio-Dritte Sideris Tasiadis als auch Ex-Weltmeisterin Elena Lilik in ihren Vorläufen aus. "Das ist halt so. Wir haben noch gute 50 Tage, da kann noch viel passieren", sagte Tasiadis.

Andrea Herzog, bei Olympia in Tokio 2021 Bronzegewinnerin, fuhr in Prag auf Platz drei. Bei den Männern verpasste Timo Trummer als Vierter knapp das Podest, nachdem Olympiasiegerin Ricarda Funk am Vortag im Kajak auf dem dritten Platz gelandet war. Für das Männer-Team des Deutschen Kanu-Verbandes (DKV) geht es an diesem Wochenende noch um einen Olympia-Quotenplatz im Kajak-Cross.

Für die bereits qualifizierten deutschen Olympia-Starter war es der letzte Einsatz vor dem Highlight in Frankreich (26. Juli bis 11. August). Bei der nächsten Weltcup-Station in Krakau/Polen (13. bis 16. Juni) sind sie nicht am Start.