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Keine Tore im Kellerduell an der Bremer Brücke

Kellerduell an der Bremer Brücke (IMAGO/Steinbrenner)
Kellerduell an der Bremer Brücke (IMAGO/Steinbrenner)

Punkteteilung im Kellerduell: Der VfL Osnabrück und Hansa Rostock kommen im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga nicht voran. Das 0:0 im direkten Aufeinandertreffen bringt keinen der beiden Tabellennachbarn wirklich weiter. Während der Vorletzte aus Rostock den Sprung auf Rang 15 verpasste, bleibt der Aufsteiger aus Niedersachsen mit nun zwölf Punkten aus 21 Spielen weiter abgeschlagenes Schlusslicht.

Vor 15.741 Fans an der Bremer Brücke agierten die beiden schlechtesten Offensiven der Liga glücklos. VfL-Trainer Uwe Koschinat, seit Ende November im Amt, wartet damit weiter auf seinen ersten Dreier - der bislang einzige Osnabrücker Saisonsieg gelang Ende September gegen den Hamburger SV (2:1).

Nach einer unterhaltsamen Anfangsviertelstunde unterbrach Schiedsrichter Robert Hartmann die Partie erstmals, auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit musste der Unparteiische das Spielgeschehen immer wieder unterbinden. Als Protest gegen den geplanten Investoren-Deal der Deutschen Fußball Liga (DFL) flogen aus beiden Fanlagern Tennisbälle und Gegenstände auf den Rasen.

In der Folge flachte die Begegnung ab. Osnabrück war aktiver, aber nicht zwingend genug. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Gastgeber spielbestimmend, scheiterten jedoch mehrfach am gut aufgelegten Hansa-Keeper Markus Kolke.