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Müller lobt mentale Stärke: „Rückschläge immer verkraftet“

Müller lobt mentale Stärke: „Rückschläge immer  verkraftet“
Müller lobt mentale Stärke: „Rückschläge immer verkraftet“

Nach dem Sieg im ersten „Endspiel“ um das WM-Viertelfinale war die Erleichterung im deutschen Eishockey-Team groß.

„Es war mental keine leichte Aufgabe für uns“, gab Kapitän Moritz Müller nach dem 6:4 im vierten Vorrundenspiel in Tampere gegen Dänemark zu: „Wir haben es im Vorfeld versucht, ein bisschen abzumoderieren, aber natürlich war der Druck enorm nach drei guten Spielen ohne Punkte.“

Mit dem ersten Dreier im vierten Anlauf wahrte die Auswahl von Bundestrainer Harold Kreis ihre Chance auf die K.o.-Runde und das Direktticket zu den Olympischen Spielen 2026.

„Das sind Momente, in denen eine Mannschaft zusammenkommt“

„Umso stolzer bin ich, dass die Mannschaft mental auch diese Rückschläge im Spiel immer wieder verkraftet hat“, sagte Müller, der selbst einen Schuss in der Anfangsphase unglücklich abgefälscht und damit für den frühen Rückstand gesorgt hatte.

Nach starkem zweiten Drittel und zwischenzeitlicher 3:1-Führung kassierte das deutsche Team vier Minuten vor Schluss den Ausgleich. „Das sind Momente, in denen eine Mannschaft zusammenkommt oder nicht“, erklärte der Kapitän.

Beim 3:3 habe er gedacht: "Das kann doch nicht wahr sein, jetzt wieder." Doch 20 Sekunden später traf der Berliner Jonas Müller zur erneuten Führung. "Das war so ein Moment, den wir jetzt einfach mal gebraucht und auch irgendwie verdient haben", meinte der Kölner.

Doch der Druck bleibt groß. Denn auch am Freitag (Um 19.20 LIVE auf SPORT1) gegen Österreich könnte eine Niederlage alle Hoffnungen beenden. „Wir müssen das gute Gefühl mitnehmen“, forderte der Führungsspieler, „aber wir müssen wissen, dass das Spiel genauso wichtig ist wie das heute.“