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"Nicht bis zum Mond": Ceferin beim Thema Saudi-Arabien gelassen

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (r.) (FRANCK FIFE)
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (r.) (FRANCK FIFE)

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin (56) sieht trotz der schier unerschöpflichen Finanzmacht in Saudi-Arabien keine Gefahr für den europäischen Fußball. "Nein, nein. Warum sollten wir Angst haben?", sagte der Slowene auf der SPOBIS Conference am Mittwoch in Hamburg: "Ich denke, sie wollen eine Macht im Fußball werden. Aber meine persönliche Meinung ist, dass ihr Ansatz falsch ist."

Wenn man einfach nur Spieler kaufe, "die hauptsächlich nicht mehr in Europa spielen können, zahlt man zu viel Geld", sagte Ceferin: "Entwickelt man junge Spieler? Das glaube ich nicht. In China war es, glaube ich, ähnlich. Und es ist nicht sehr gut ausgegangen."

Die Fans in Europa folgten ihrem "Verein oder ihrer Nationalmannschaft oder beiden, und sie verfolgen den Wettbewerb", sagte Ceferin: Aber "sie folgen dem Spieler nicht bis zum Mond. Der Fußball gehört - Gott sei Dank - zu den Dingen, die man nicht kaufen kann. Versuchen Sie mal den Fans in Deutschland zu sagen: 'Ich zahle euch etwas Geld und ihr unterstützt einen anderen Verein'". Das würde nicht funktionieren.