Nagelsmann grübelt: EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt"

Bundestrainer Julian Nagelsmann (TOBIAS SCHWARZ)
Bundestrainer Julian Nagelsmann (TOBIAS SCHWARZ)

Die EM-Generalprobe brachte Julian Nagelsmann noch einmal ins Grübeln. Der Bundestrainer erklärte nach dem dürftigen 2:1 (0:1) gegen Griechenland in Mönchengladbach, dass seine EM-Startelf "nicht in Stein gemeißelt" sei. "Wir haben 13 Spieler, die für die Startelf infrage kommen", betonte Nagelsmann. Sie werde am Freitag zum Turnierstart in München gegen Schottland aber "ungefähr so aussehen wie heute".

Besonders hart ist der Konkurrenzkampf in der offensiven Dreierreihe hinter dem gesetzten Stürmer Kai Havertz. "Wir haben nicht nur drei Spieler für die Positionen da vorne, sondern sechs. Jeder Spieler da vorne weiß, dass er nicht immer eine Garantie hat, von Beginn an zu spielen", sagte Nagelsmann.

Gegen Griechenland brachte der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Leroy Sane mehr Schwung. "Leroy hat es gut gemacht", sagte Nagelsmann.

Keine Sorgen um seinen Platz muss sich Manuel Neuer machen, auch wenn der Torhüter beim Gegentreffer erneut patzte. "Ich nehme keine Selbstzweifel bei ihm wahr. Ich lasse keine Diskussion aufkommen", sagte Nagelsmann und fügte an: "Mir ist bewusst, dass das Thema in den Medien diskutiert wird. Auch wenn ich den Sinn nicht nachvollziehen kann. Jeder Deutsche sollte ein Interesse daran haben, dass jeder Spieler gefestigt und stabil spielt."