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Nagelsmann plant weiter mit Havertz als Linksverteidiger

Kai Havertz weiter auf ungewohnter Position (Tobias SCHWARZ)
Kai Havertz weiter auf ungewohnter Position (Tobias SCHWARZ)

Bundestrainer Julian Nagelsmann plant auch in Richtung EM 2024 mit Kai Havertz als Linksverteidiger. "Kai hat gesagt, er will es machen, will es probieren. Ich sehe darin kein Risiko für ihn, sondern eine sehr, sehr große Chance, eine tragende Rolle bei einer Heim-EM zu spielen", sagte Nagelsmann nach dem ernüchternden 2:3 (1:2) gegen die Türkei in Berlin. Havertz habe es bei seiner Premiere auf der ungewohnten Position "weltklasse gemacht".

Von seinen Voraussetzungen sei Havertz optimal für die Rolle als linker Schienenspieler. "Kai bringt von Größe, Geschwindigkeit, Qualität, Verantwortungsbewusstsein alles mit, um so einen offensiven Joker zu spielen", sagte Nagelsmann. Gegen die Türkei gelang dem 24-Jährigen vom FC Arsenal der frühe Führungstreffer, allerdings verursachte er auch den Handelfmeter vor dem Siegtor der Gäste. Die Entscheidung war allerdings hart.

Havertz habe "viele Situationen gelöst, ein Tor gemacht, vorne vieles bewegt", so Nagelsmann: "Er ist ein Weltklassespieler. Ich habe noch nie darüber nachgedacht, warum ein Weltklassespieler nicht auch mal auf einer anderen Position spielen kann. Wenn wir dort, wo er sonst bei Arsenal spielt, drei Weltklassespieler haben, neben Kai noch Jamal Musiala und Leroy Sane, dann will ich auch alle drei auf den Platz bringen."