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Nach Niederlage in Valencia: Bayern kämpfen um kleine Chance

Pablo Laso ärgerte sich über die Niederlage (IMAGO/Eibner-Pressefoto - Roland Sippel)
Pablo Laso ärgerte sich über die Niederlage (IMAGO/Eibner-Pressefoto - Roland Sippel)

Pablo Laso haderte mit dem Fehlstart. "Wir waren spät im Spiel. Wir haben ihnen einen zu großen Vorteil zu Beginn des Spiels gegeben", sagte der Trainer der Basketballer des FC Bayern München bei Magenta Sport nach der Niederlage im wegweisenden EuroLeague-Spiel seiner Mannschaft beim direkten Konkurrenten Valencia Basket. Das erste Viertel ging mit 15:28 verloren. Nach einer Aufholjagd vergab Kapitän Vladimir Lucic per Dreier mit der Schlusssirene den Sieg.

Die Chancen des Pokalsiegers auf die Play-offs in der europäischen Königsklasse sind mit dem 68:70 (37:45)-Rückschlag so weit gesunken, "dass wir jetzt abhängig von anderen sind und es nicht mehr in der Hand haben", sagte Laso am nächsten Morgen, bevor die Rückreise aus Spanien anstand. Die Münchner wollen trotz eines schwierigen Restprogramms weiter um die kleine Chancen auf das Erreichen der Play-in-Spiele um die Teilnahme am Viertelfinale kämpfen. "Wir versuchen, die Partie zu vergessen vor unserem nächsten Duell am Freitag", sagte Laso.

Es muss in der Endabrechnung Rang zehn her, auf den aktuell Partizan Belgrad und Valencia mit einem Sieg mehr die besten Chancen haben. Nun beginnt nach der laut Laso "harten Niederlage" für die Bayern am Freitag (20.30 Uhr/Magenta Sport) gegen Maccabi Tel Aviv der Schlussspurt. Dann folgen Duelle gegen den FC Barcelona, Panathinaikos Athen und bei AS Monaco.