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DSV-Männer verpassen Sprint-Podium klar - Lägreid siegt

Zwei Fehler: Benedikt Doll (MARCO BERTORELLO)
Zwei Fehler: Benedikt Doll (MARCO BERTORELLO)

Das deutsche Biathlon-Team ist bei den Weltmeisterschaften in Nove Mesto auch im dritten Rennen ohne die erhoffte Medaille geblieben. Im Sprint der Männer über 10 km war Benedikt Doll auf Rang 13 bester Athlet des Deutschen Skiverbandes (DSV).

Den Titel holte sich der Norweger Sturla Holm Lägreid. Der 26-Jährige triumphierte in 25:23,9 Minuten nach einer fehlerfreien Schießleistung mit nur 3,5 Sekunden Vorsprung vor Johannes Thingnes Bö (1). Vetle Sjaastad Christiansen (1/+18,6) machte den norwegischen Dreifachsieg perfekt.

Doll, der in diesem Winter bereits zwei Weltcups im Sprint gewinnen konnte, leistete sich zwei Schießfehler und lag 1:41,2 Minuten hinter Lägreid. Mit Blick auf den Verfolger am Sonntag (17.05 Uhr/ARD und Eurosport) über 12,5 km ist dies eine große Hypothek, selbst Platz drei ist 1:22,6 Minuten entfernt. Johannes Kühn (1/+1:41,9), Philipp Nawrath (1/1:44,3) und Philipp Horn (2/2:11,5) konnten sich auch nicht in Szene setzen.

Die bislang letzte Medaille für die deutschen Männer hatte 2021 Arnd Peiffer (Silber im Einzel) geholt. Der bislang letzte WM-Triumph ist gar fünf Jahre her, Peiffer siegte 2019 in Östersund. Bei den vergangenen beiden Großereignissen holten die Männer keine Medaille.

Zum WM-Auftakt in Nove Mesto hatte das DSV-Team mit der Mixed-Staffel Platz fünf belegt. Beim Sprint der Frauen am Freitag war Franziska Preuß auf Rang sechs beste deutsche Biathletin. Am Sonntag geht es zunächst mit dem Verfolgungsrennen der Frauen über 10 km (14.30 Uhr) weiter.