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Schwimm-WM: Beck verliert auch zweiten Freiwasser-Titel

Doppel-Weltmeisterin von 2023: Leonie Beck (SEBASTIEN BOZON)
Doppel-Weltmeisterin von 2023: Leonie Beck (SEBASTIEN BOZON)

Leonie Beck hat nach ihrem Fehlstart bei der Schwimm-WM in Katar auch ihren zweiten Freiwasser-Titel verloren und eine Medaille deutlich verpasst. Die 26-Jährige kam am Mittwoch nach fünf Kilometern im alten Hafen von Doha als 14. ins Ziel. 22,7 Sekunden betrug der Rückstand auf die niederländische Siegerin Sharon van Rouwendaal, die am Wochenende bereits den Titel über 10 km  gewonnen hatte. Silber ging an die Australierin Chelsea Gubecka, Bronze holte Ana Marcela Cunha aus Brasilien. Jeannette Spiwoks (Essen/+29,4) landete knapp hinter Beck auf dem 16. Rang.

"Ich bin ziemlich enttäuscht", sagte Beck: "Am Ende habe ich alles versucht und alles gegeben, aber es hat nicht geklappt." Die 19,4 Grad Wassertemperatur seien laut Beck dieses Mal nicht das Problem gewesen. Das Wasser sei rund ein Grad kälter gewesen als bei ihrem Rennen über zehn Kilometer, "aber bei der halben Distanz war es in Ordnung. Klar habe ich danach gefroren, aber es war nichts Tragisches."

Am Samstag war Beck, die in Italien lebt und trainiert, über zehn Kilometer bei 20,2 Grad Wassertemperatur lediglich auf Rang 20 geschwommen. Das Olympia-Ticket hatte sich die Würzburgerin über diese Distanz allerdings bereits bei der WM im vergangenen Jahr gesichert, als sie sich über zehn und die nicht-olympischen fünf Kilometer im japanischen Fukuoka zur Doppel-Weltmeisterin gekrönt hatte.