Zverev im Viertelfinale von Rom: "Vielleicht zu aggressiv"

Zverev weiter ohne Satzverlust (FILIPPO MONTEFORTE)
Zverev weiter ohne Satzverlust (FILIPPO MONTEFORTE)

Alexander Zverev hat beim ATP-Masters in Rom Außenseiter Nuno Borges souverän ausgeschaltet und das Viertelfinale erreicht. Der Tennis-Olympiasieger schlug den ungesetzten Portugiesen in 87 Minuten mit 6:2, 7:5, nächster Gegner des Hamburgers ist der US-Amerikaner Taylor Fritz (Nr. 11).

"Er ist ein wunderbarer Spieler, hat einfach seinen Rhythmus gefunden", sagte Zverev bei Sky über Fritz. Gegen Borges sei er im zweiten Satz "vielleicht zu aggressiv geworden. Ich habe Fehler gemacht, die ich nicht machen sollte." Für einen Erfolg bei den anstehenden French Open müsse er aber sein aggressivstes Tennis spielen, die Vorbereitung darauf sei enorm wichtig.

Zverev, der beim Sandplatzturnier in der Ewigen Stadt weiter ohne Satzverlust ist, startete mit einem Break ins Match, gab aber wenig später sein Service zum 2:2 ab. Im weiteren Verlauf des ersten Satzes holte Borges, der erstmals in einem Masters-Achtelfinale stand, allerdings kein Spiel mehr. Die Entscheidung im deutlich engeren zweiten Satz fiel, als der 27-jährige Zverev seinem gleichaltrigen Gegner den Aufschlag zur 6:5-Führung abnahm.

Auf dem Weg zum ersten Halbfinaleinzug in Rom seit 2022 hat der an Position drei gesetzte Zverev nun eine ungleich schwierigere Aufgabe vor sich. Fritz, Nummer acht der Weltrangliste, schlug im Achtelfinale den an acht gesetzten Bulgaren Grigor Dimitrow 6:2, 6:7 (11:13), 6:1.

Der Weltranglistenfünfte Zverev, letzter verbliebener Deutscher im Feld, hat das Masters in der italienischen Hauptstadt 2017 gewonnen. 2018 stand er im Finale. Rom dient den Tennisprofis zur Vorbereitung auf das am 26. Mai beginnende Grand-Slam-Turnier in Paris. Zverevs letzter Turniersieg datiert vom vergangenen September.