Sieg gegen Nadal eine Befreiung für Zverev

Alexander Zverev beim Aufschlag auf dem Court Philippe Chatrier (Emmanuel DUNAND)
Alexander Zverev beim Aufschlag auf dem Court Philippe Chatrier (Emmanuel DUNAND)

Für Alexander Zverev war der aufsehenerregende Erstrundensieg gegen Rafael Nadal bei den French Open auch eine emotionale Befreiung. "Ich muss ehrlich zugeben, dass ich zwei Jahre lang auf dieses Match gewartet habe", sagte der Olympiasieger aus Hamburg: "Die Erinnerungen von 2022 sind immer noch da. Ich wollte unbedingt nochmal gegen Rafa spielen."

Vor zwei Jahren hatte der 27-Jährige im Halbfinalduell gegen den Sandplatzkönig aus Spanien eine schwere Knöchelverletzung erlitten, die Zverev zeitweise um seine Karriere bangen ließ. Nach monatelanger Reha und einem schwierigen Wiedereinstieg ist der einstige US-Open-Finalist nun längst wieder in starker Form und feierte zuletzt den Titelgewinn beim Masters in Rom.

Auch in Paris, wo er in den vergangenen drei Jahren stets das Halbfinale erreichte, hat Zverev nun viel vor. "Ich glaube, ich habe noch nie in einem Grand Slam in der ersten Runde so angefangen", sagte Zverev: "Für mich fängt jetzt das Turnier irgendwo neu an. Ich hoffe, dass ich weiterhin so Tennis spielen und auch noch ein, zwei Sachen besser machen kann."