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Skispringen: Schmid Dritte beim Heimspiel in Willingen

Von neun auf drei: Katharina Schmid (JURE MAKOVEC)
Von neun auf drei: Katharina Schmid (JURE MAKOVEC)

Skisprung-Weltmeisterin Katharina Schmid hat im Dauerregen von Willingen als Dritte für einen Lichtblick in einem bislang enttäuschenden Winter gesorgt. Beim zweiten Weltcupsieg der Österreicherin Jacqueline Seifriedsberger sorgte Vorjahressiegerin Schmid für ihr zweitbestes Ergebnis der Saison, gleichzeitig war es die 50. Podestplatzierung ihrer Karriere.

"Ich hätte nicht gedacht, dass ich noch so eine Aufholjagd starten kann", sagte Schmid in der ARD. Nach 119,5 m im ersten Durchgang hatte die Allgäuerin auf dem neunten Rang gelegen, ehe sie mit 130,0 m noch weit nach vorne kam.

Der wechselnde Wind und die nasse Anlaufspur wirbelten in Nordhessen das Klassement wild durcheinander. So fiel Team-Weltmeisterin Selina Freitag, zur Halbzeit Sechste, noch auf den 14. Rang zurück. Drittbeste Deutsche auf der Mühlenkopfschanze war Luisa Görlich auf Position 15.

Nicht zu stoppen war Seifriedsberger, die schon nach dem ersten Durchgang führte und mit 125,0 und 127,0 m ihren ersten Weltcupsieg der Saison feierte. Rang zwei ging an die Japanerin Sara Takanashi, die im Gesamtweltcup führende Slowenin Nika Prevc musste sich punktgleich mit Görlich mit dem 15. Rang begnügen.