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Sprinterin Fraser-Pryce beendet Karriere nach Olympia

Paris ist ihre letzte Bühne: Shelly-Ann Fraser-Pryce (Attila KISBENEDEK)
Paris ist ihre letzte Bühne: Shelly-Ann Fraser-Pryce (Attila KISBENEDEK)

Family first: Die jamaikanische Weltklasse-Sprinterin Shelly-Ann Fraser-Pryce (37) beendet nach den Olympischen Sommerspielen in Paris ihre Karriere. Das kündigte die dreimalige Olympiasiegerin und zehnmalige Weltmeisterin in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview an. "Mein Sohn braucht mich", sagte Fraser-Pryce dem US-amerikanischen Magazin Essence. Sie wolle mehr Zeit mit ihrer Familie verbringen.

"Mein Mann hat sich für mich aufgeopfert. Wir sind eine Partnerschaft, ein Team", führte die Leichtathletin weiter aus: "Nur dank dieser Unterstützung kann ich die Dinge machen, die ich all die Jahre getan habe. Ich bin es ihnen jetzt schuldig, etwas anderes zu tun."

Bei den Sommerspielen in Paris (26. Juli bis 11. August) möchte Fraser-Pryce aber noch einmal angreifen. Sie wolle "Grenzen überschreiten" und "den Leuten zeigen, dass man aufhört, wenn man sich selbst dazu entscheidet."

Im Laufe ihrer ruhmreichen Karriere gewann Fraser-Pryce bislang acht olympische Medaillen, darunter Gold über 100 m in Peking und London sowie mit der jamaikanischen 4x100-m-Staffel in Tokio.