Werbung

Stanway-Eigentor: Bayern-Frauen verpassen Champions-League-Viertelfinale

Georgia Stanway wurde zur tragischen Figur (IMAGO/Sven Leifer)
Georgia Stanway wurde zur tragischen Figur (IMAGO/Sven Leifer)

Die Fußballerinnen von Bayern München sind in der Champions League schon in der Gruppenphase gescheitert. Der deutsche Meister kam im entscheidenden letzten Gruppenspiel gegen Paris St. Germain trotz zweifacher Führung nur zu einem 2:2 (1:0) und verpasste erstmals seit der Saison 2017/18 das Viertelfinale. Georgia Stanway (88.) wurde mit einem Eigentor zur tragischen Figur der Münchnerinnen.

Nationalspielerin Giulia Gwinn (36.) und Sydney Lohmann (75.) hatten die Bayern, denen nur ein Sieg zum Weiterkommen verholfen  hätte, zweimal in Führung gebracht. Doch Tabitha Chawinga (73.) und eben Stanway glichen für die Gäste aus.

Nach dem VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt ist damit auch die letzte deutsche Mannschaft aus der Königsklasse ausgeschieden. Erstmals seit Einführung der Frauen-Champions-League zur Saison 2001/02 steht kein Bundesliga-Verein in der Runde der letzten Acht.

In einer zähen Partie kamen die Bayern nach gut 30 Minuten besser ins Spiel. Nachdem es zuvor meist an Präzision und Kreativität gemangelt hatte, erarbeitete sich die Mannschaft von Trainer Alexander Straus in den Minuten vor der Halbzeit mehrere gute Chancen - und belohnte sich durch Gwinns Kopfballtreffer mit der verdienten Führung.

Nach Wiederanpfiff wurde auch PSG aktiver. In einer nun temporeicheren Partie hielten die Bayern jedoch weiter leidenschaftlich dagegen und ließen sich auch durch den Ausgleich nicht aus der Spur bringen. Quasi im direkten Gegenzug köpfte Lohmann zum 2:1 ein, doch Stanways Eigentor traf die Münchnerinnen spät ins Herz.