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"Töricht": Siewert ohne Gedanken an persönliches Schicksal

Steht unter Druck: Jan Siewert (Ralf Ibing)
Steht unter Druck: Jan Siewert (Ralf Ibing)

Trotz der Negativserie des Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 blickt Trainer Jan Siewert gelassen auf seine persönliche Situation. "Es wäre töricht und verantwortungslos, wenn ich mir über irgendetwas in dieser Hinsicht Gedanken machen würde", sagte der 41-Jährige vor dem Kellerduell am Mittwoch (18.30 Uhr/DAZN) mit Union Berlin. Er habe "eine Verantwortung dem Verein gegenüber, die lautet: Spiele gewinnen".

Der Nachfolger von Bo Svensson konnte bislang aber nur sein erstes Spiel gegen RB Leipzig (2:0) gewinnen, seit neun Ligapartien warten die 05er auf einen Erfolg. Es sei "ein Moment, in dem viele Dinge nicht funktionieren", gab Siewert zu. Im Nachholspiel gegen den direkten Konkurrenten Union habe Mainz aber "die Möglichkeit, etwas zu drehen und zu starten".

Der Rückstand des Tabellen-17. auf die Köpenicker und das rettende Ufer beträgt sechs Punkte. Angesichts von nur 14 Treffern in dieser Saison forderte Siewert eine größere Gier vor dem Tor. "Zur Not muss der Ball mit dem linken Ohr über die Linie gedrückt werden", sagte er.

Personell bekommt der FSV-Trainer im Vergleich zur Niederlage gegen Werder Bremen (0:1) wohl mehr Optionen. Abwehrspieler Edimilson Fernandes ist wieder ein Kandidat für die Startelf. Brajan Gruda konnte laut Siewert trainieren, Andreas Hanche-Olsen habe zudem "weitere Schritte" auf dem Platz gemacht.