Tour-de-France-Aus! Sturzfolgen schlimmer als gedacht

Tour-de-France-Aus! Sturzfolgen schlimmer als gedacht
Tour-de-France-Aus! Sturzfolgen schlimmer als gedacht

Die deutschen Radprofis Phil Bauhaus und Pascal Ackermann haben in den Sprints der 111. Tour de France einen prominenten Rivalen weniger: Der dänische Ex-Weltmeister Mads Pedersen trat am Samstag zur 8. Etappe nicht mehr an.

Pedersen liegt noch auf Platz 2 der Sprintwertung hinter Biniam Ghirmay, die Rückstufung von Jasper Philipsen nach der regelwidrigen Attacke auf Wout van Aert hatte Pedersen zuletzt nochmal vorrücken lassen. Umso bitterer nun, dass der Däne nicht mehr weitermachen kann.

Pedersen von Zingle gerettet - aber Verletzungen zu stark

Der 28-Jährige vom Team Lidl-Trek war im Sprint der 5. Etappe in Saint-Vulbas, bei dem Mark Cavendish mit seinem 35. Tageserfolg zum alleinigen Tour-Rekordetappensieger aufgestiegen war, gestürzt. Die Szene blieb in besonderer Erinnerung dadurch, dass Konkurrent Axel Zingle mit einem beherzten Sprung über den am Boden liegenden Pedersen flog und damit Schlimmeres verhinderte.

Zwar hatte Pedersen Glück im Unglück und erlitt keine Fraktur, die Schmerzen und Schwellungen ließen seither aber nicht nach. Auch die Beweglichkeit seiner linken Schulter ist weiter eingeschränkt. Es sei Pedersen letztlich „fast unmöglich geworden, sein Rad zu steuern“, machte sein Team das Ausmaß des Problems in einem Statement klar.

Der 28 Jahre alte Pedersen hatte bei der Tour 2022 und 2023 je eine Etappe gewonnen und war mit dem Rückenwind von zwei Gesamtsiegen bei den Rundfahrten Etoile de Bessèges und Tour de La Provence zum Jahreshöhepunkt gereist.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)