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VfB bangt um Nübel, Guirassy und Undav

Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß (THOMAS KIENZLE)
Stuttgarts Trainer Sebastian Hoeneß (THOMAS KIENZLE)

Fußball-Bundesligist VfB Stuttgart muss im Auswärtsspiel beim FSV Mainz 05 am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN) womöglich auf mehrere Säulen verzichten. Trainer Sebastian Hoeneß konnte am Freitag nicht garantieren, dass Torhüter Alexander Nübel sowie die beiden Topstürmer Serhou Guirassy und Deniz Undav zur Verfügung stehen werden.

Guirassy habe am Freitag "das erste Mal mit uns auf dem Platz gestanden" seit seiner Rückkehr vom Afrika-Cup, "es war aber keine intensive Einheit". Hoeneß will die Situation "weiter beobachten, aber wenn es gut läuft, bin ich zuversichtlich, dass er dabei sein wird".

Nübel sei im Pokalspiel in Leverkusen (2:3) gegen den Pfosten geknallt, "das ist hartnäckiger als gedacht". Die Bayern-Leihgabe habe daher am Freitag das Training etwas früher beendet. Als Alternative stünde Fabian Bredlow bereit. Undav habe muskuläre Probleme, "da ist ein Fragezeichen", sagte Hoeneß.

Der Coach sieht eine gewisse "Gefahr" bei der Rückkehr in den Alltag nach dem begeisternden Pokal-Auftritt. Zwar habe er "totales Vertrauen" in sein Team, das bisher "nicht arrogant oder fahrlässig" aufgetreten sei. Dennoch habe er im Training die Sinne geschärft.

"Wir brauchen eine Leistung am Limit! Mainz spielt hart, an der Grenze. Sie verteidigen fleißig und vielbeinig. Das ist ein Brett", sagte Hoeneß: "Es ist sehr wichtig, dass wir bereit sind, ans Eingemachte zu gehen, Härte auszuhalten."

Zumal Mainz, wie Hoeneß ausführte, eine "sehr kuriose Statistik" aufweise: In der Tabelle der zugelassenen Chancen sei der Bundesliga-Vorletzte Zweiter hinter Spitzenreiter Leverkusen. "Es ist sehr schwierig", warnte Hoeneß, "gegen sie Dinge zu kreieren."