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"Viel zu wenig": BVB hadert mit Nullnummer

Edin Terzic vermisst die "Wucht" beim BVB (THOMAS KIENZLE)
Edin Terzic vermisst die "Wucht" beim BVB (THOMAS KIENZLE)

Von einem Rückschlag wollte Edin Terzic dann doch nicht sprechen. "Es war ein Schritt, der eher seitlich war", sagte der Trainer von Borussia Dortmund nach dem 0:0 beim 1. FC Heidenheim. Und doch war auch Terzic ganz und gar nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, die nach drei Siegen erstmals in diesem Jahr Punkte liegen gelassen hatte.

"Es war viel zu wenig", betonte der 41-Jährige: "Wir haben keine Wucht entwickelt und es kaum geschafft, Torchancen herauszuspielen". Deswegen könne sich seine Mannschaft "nicht beschweren, mit diesem Unentschieden nach Hause zu gehen."

Kaum einer seiner Spieler sei "annähernd an sein Leistungsmaximum gekommen", sagte Terzic, der in Heidenheim auf mehrere Stammkräfte hatte verzichten müssen. Die Ausfälle von Gregor Kobel, Julian Brandt, Marco Reus und Jadon Sancho zusätzlich zu den zahlreiche Langzeitverletzten seien "natürlich auch ein Aderlass", sagte Sebastian Kehl.

Durch die Ausfälle habe teilweise "Kreativität" oder "Durchschlagskraft" gefehlt, bekräftigte der Sportdirektor: "Und trotzdem ist es jetzt nicht der alleinige Grund, warum wir heute hier unentschieden spielen". Immerhin: Laut Terzic gehe man beim BVB davon aus, dass Sancho und Co. "Anfang nächster Woche wieder zur Verfügung stehen".

Wohl auch deswegen müsse der BVB "jetzt auch nicht wieder in eine komplette Depression verfallen, nur weil wir einmal unentschieden spielen", betonte Stürmer Niclas Füllkrug und schob nach: "Es geht weiter."