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Viererbob in Lillehammer: Friedrich schlägt Lochner

Francesco Friedrich und sein Team nicht zu schlagen (Johann GRODER)
Francesco Friedrich und sein Team nicht zu schlagen (Johann GRODER)

Olympiasieger Francesco Friedrich und sein Dauerrivale Johannes Lochner liefern sich kurz vor der Heim-WM weiterhin einen Schlagabtausch im Viererbob. Am Sonntag hatte Friedrich beim Weltcup in Lillehammer wieder das bessere Ende für sich, der Sachse setzte sich nach zwei Läufen mit 22 Hundertstelsekunden Vorsprung durch. Es war sein dritter Saisonsieg im großen Schlitten, die drei übrigen Rennen entschied Lochner für sich.

"Wir sind sehr zufrieden, der Startrekord war hier unser Ziel", sagte Friedrich, dessen Team den Schlitten schon im ersten Lauf mit Bahn-Bestzeit angeschoben hatte - und den Wert im zweiten Durchgang noch einmal unterbot. "Das war nicht ganz so erfolgreich wie im Zweier", sagte Lochner, der am Samstag das Rennen im kleinen Schlitten gewonnen hatte, "aber das hat sich im Training schon abgezeichnet. Wir müssen weiter an uns arbeiten, es wird ganz spannend, was in den nächsten Wochen noch passiert." Dritter wurde am Sonntag der Brite Brad Hall (+0,65).

Auch in der Gesamtwertung liegen beide nun fast gleichauf, Lochner (1305 Punkte) nimmt den winzigen Vorsprung von zehn Punkten auf Friedrich mit nach Altenberg (17./18. Februar). In Sachsen werden die letzten Vierer-Rennen des Weltcup-Winters ausgetragen, dort geht es also um die Kristallkugel des Gesamtsiegers. Nur eine Woche später steigt in Winterberg die WM, Friedrich will dort zum sechsten Mal in Serie Weltmeister in der Königsdisziplin werden. Lochner hat den Titel im Vierer erst einmal gewonnen - 2017 am Königssee, damals zeitgleich mit Friedrich.