Wegen Terrorgefahr: Keine Drohnenbilder von der EM

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (UWE ANSPACH)
Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (UWE ANSPACH)

Von der Fußball-EM wird es keine Drohnenbilder aufgrund der Terrorgefahr geben. Von den geplanten Flugverbotszonen sind auch die Kamera-Drohnen der TV-Sender betroffen. Das teilte eine Sprecherin des Innenministeriums in Baden-Württemberg auf Anfrage der Welt am Sonntag mit.

Baden-Württemberg hat federführend für alle Länderpolizeibehörden das Drohnen-Konzept für die EURO (14. Juni bis 14. Juli) erarbeitet. Das Bundeskriminalamt warnte in einer internen Analyse jüngst davor, dass die ferngesteuerten Flugobjekte für Anschläge genutzt werden könnten. "Gerade bei Drohnen führt die fortlaufende technische Entwicklung zu immer preisgünstigeren und gleichzeitig leistungsfähigeren Modellen", sagte Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (CDU). Zur EM kämen deshalb auch Systeme zur Erkennung und Abwehr von Drohnen zum Einsatz.

Die UEFA teilte der Welt am Sonntag mit, dass "in der TV-Produktion im Stadion der Einsatz von Drohnen nicht vorgesehen ist".