Welschof: Lions und Patriots riefen "sehr oft" an

Welschof (r.) bei der Quarterback-Jagd (KEVIN C. COX)
Welschof (r.) bei der Quarterback-Jagd (KEVIN C. COX)

Der angehende NFL-Profi Julius Welschof hat vor dem Draft auch beim Footballteam des deutsch-amerikanischen Star-Receivers Amon-Ra St. Brown hoch im Kurs gestanden. Wie der Defensive Lineman aus dem bayerischen Miesbach im ran-Interview verriet, hatten St. Browns Detroit Lions ebenso wie die New England Patriots "sehr oft angerufen" - am Ende landete er stattdessen aber bei den Pittsburgh Steelers.

"Die Steelers haben sich sehr bemüht. Da hat man gemerkt, dass sie mich wirklich wollten und nicht als Notlösung", sagte Welschof. Im Draft selbst war der 27-Jährige noch leer ausgegangen, Pittsburgh verpflichtete ihn erst nach Ende des Drafts als Free Agent. Trotz der langen Wartezeit habe er aber "nicht panisch zu Hause gesessen", sagte Welschof.

Um sich bei dem sechsmaligen Super-Bowl-Champion in Pittsburgh kommende Saison auch einen Kaderplatz zu erkämpfen, hat sich Welschof schon früh einen Plan zurecht gelegt. Im College habe er "schon sehr viel Wert auf Special Teams gelegt. In der NFL wird gerne geschaut, wenn man auf der Kippe steht, ob man Special Teams spielen kann oder nicht. Das wird ein großer Fokus von mir sein", erklärte Welschof.