Werth schreibt über ihre Pferde: Diva, Macho, Teufelsbraten

Das ewige Herzenspferd: Isabell Werth mit Bella Rose
Das ewige Herzenspferd: Isabell Werth mit Bella Rose

"Nimm dich in Acht, Mädchen" hat Heinrich Werth seiner damals 20-jährigen Tochter Isabell geraten, als er 1989 den dreijährigen Hengst Antony das erste Mal sah. Trotz aller väterlicher Bedenken wurde Antony eines der wichtigsten Pferde im Stall von Isabell Werth. "Mein Satansbraten" nennt sie ihn, der 2013 mit 27 Jahren starb. Er sei "dreimal chemisch gereinigt" gewesen: "Ein herrliches Kerlchen."

Antony ist eines von 15 Pferden, die Isabell Werth in den vergangenen Jahrzehnten durch ihre erfolgreiche Karriere getragen haben. Gemeinsam mit der langjährigen FAZ-Autorin Evi Simeoni schildert Werth in ihrem neuen Buch "Was für ein Mensch ist mein Pferd" ihre Erlebnisse mit den prominenten Vierbeinern.

Der Leser erfährt Anekdoten von Macho Quantaz, Vollprofi Weihegold, Pädagoge Weingart, Athlet Gigolo, Revolverheld Don Johnson, dem ebenso genialen wie wahnsinnigen Satchmo, Hysteriker Warum nicht, dem treuen Vasallen El Santo, Satansbraten Antony, dem geduldigen Patienten Amaretto, Skeptiker Emilio, Zauderer Belantis, Diva Superb und dem Giganten Joshua. Und natürlich lernt man Bella Rose kennen, die vierbeinige Göttin der Dressur, die Diva, Isabell Werths ewiges Herzenspferd.

In einem launigen Schreib- und Erzählstil, erweckt das Duo Werth/Simeoni die unterschiedlichen Charaktere der Vierbeiner zum Leben und lädt ein zu einer interessanten Reise durch dreieinhalb Jahrzehnte Hochleistungssport. "Was für ein Mensch ist mein Pferd" vermittelt eine kaum jemals gekannt Nähe zu den sensiblen Vierbeinern.