Zweite Bestzeit: Leclerc lässt Ferrari vom Heimsieg träumen

Am Freitag der Schnellste: Charles Leclerc (ANDREJ ISAKOVIC)
Am Freitag der Schnellste: Charles Leclerc (ANDREJ ISAKOVIC)

Zweites Training, zweite Bestzeit: Charles Leclerc hat Ferrari einen starken Auftakt ins Rennwochenende in Imola beschert und lässt die Scuderia vom Heimsieg träumen. Der Monegasse, der bereits am Mittag der Schnellste war, drehte in der zweiten Session am Nachmittag in 1:15,906 Minuten die beste Runde. Max Verstappen erlebte dagegen keinen guten Trainingsfreitag.

Der niederländische Weltmeister hatte im Red Bull erneut Probleme, für ihn reichte es nur zum siebten Platz. Insbesondere im zweiten Sektor kam Verstappen nicht zurecht, dort handelte er sich immer wieder größeren Rückstand ein und haderte mit seinem Auto. Chance auf Besserung birgt der Samstag: Dann steht noch das abschließende dritte Training (12.30 Uhr) an, ehe um 16.00 Uhr (jeweils Sky) das Qualifying folgt. Spätestens dann muss das Setup sitzen, um der starken Scuderia Paroli zu bieten.

McLaren-Pilot Oscar Piastri (Australien) landete hinter Leclerc auf Platz zwei, dann folgte etwas überraschend der Japaner Yuki Tsunoda (Racing Bulls). Nico Hülkenberg (Emmerich/Haas) zeigte sich als Neunter stark verbessert, der einzige deutsche Pilot im Feld, der noch nie zuvor in Imola gefahren war, kam auf den neunten Platz. Für Mercedes lief das Training gut: Rekordweltmeister Lewis Hamilton als Vierter und George Russell (beide Großbritannien) als Fünfter überzeugten.

Nach zwei Sprint-Wochenenden nacheinander absolviert die Formel 1 beim Großen Preis der Emilia-Romagna eine "traditionelle" Veranstaltung mit drei Trainingseinheiten, Qualifying und Rennen am Sonntag (15.00 Uhr/Sky).