Sportgeräte, Ipads, neuer Anstrich: 16 Anträge auf Förderung von Schulen in Chorweiler

Bis 2020 kann Köln pro Jahr bis zu 25 Millionen Euro an Einrichtungen vergeben.

Neue Spielgeräte, iPads oder ein Anstrich für das Klassenzimmer: Es sind Millionen, die das Land NRW in die Verbesserungen von Schulen investiert. Unter dem Namen „Gute Schule 2020“ verteilt es Fördermittel an die Kommunen.

Bis 2020 kann Köln pro Jahr bis zu 25 Millionen Euro an Einrichtungen vergeben – davon profitieren auch Schulen in Chorweiler. Rund 16 Anträge aus dem Bezirk liegen dem Schuldezernat zur Neugestaltung von Außengeländen bereits vor. Auf der Wunschliste stehen beispielsweise ein Fußballfeld, Bänke, Hochbeete oder Sport- und Spielgeräte. Darüber hinaus wurden diverse Anträge für innerschulische Zwecke eingereicht.

„Viele Schulen haben sich einen neuen Anstrich gewünscht, Vorhänge, iPad, digitale Tafeln oder W-LAN“, sagt Gabi Prandi vom Amt für Schulentwicklung. Auch technische Geräte, zusätzliche Sporthallen bei Platzmangel und Containeranlagen zur kurzfristigen Schaffung von Plätzen können, wenn gewünscht, beantragt werden. Bevorzugt werden laut Verwaltung Schulen, die unter anderem in Sozialräumen liegen, einen hohen Anteil an Schülern haben, deren Eltern Transferleistungen beziehen, oder schon lange auf Bau- und Verschönerungsmaßnahmen warten.

Stadtweit liegen 1600 Anträge vor

Welche Einrichtungen im Bezirk sich Fördermittel wünschen, will Prandi aber nicht nennen. „Die Anträge werden derzeit noch geprüft.“ Öffentlich bekannt ist nur die Lebensbaumschule in Heimersdorf, da sie in der Verwaltungsvorlage der Chorweiler Bezirksvertreter stand. Stadtweit liegen bereits 1600 Anträge auf ihrem Tisch – Tendenz steigend. „Das wird eine tolle Sache, wir freuen uns darauf, den Schulen Wünsche zu erfüllen“, sagt Prandi.

Bis zum Jahr 2020 können die Schulen Anträge stellen. Als Vorgabe gilt, dass das Vorhaben mehr als 410 Euro kostet. Ein Bündel an Dingen zu bestellen, um damit die Kosten zu heben, ist nicht möglich. „Wir hatten gehofft, dass wir auch Klassenmöbel zahlen können, aber eine Paketbestellung geht nicht“, erklärt Prandi. So kostet ein Stuhl beispielsweise rund 100 Euro, ein Tisch 200 Euro.“

Neubauten von der Förderung ausgeschlossen

Auch die Chorweiler Bezirksvertreter begrüßen das Förderprogramm. Klaus Roth von der Linkspartei aber wünscht sich auch neue Schulen. „Wir sollten darauf drängen, Neubauten mit in das Konzept aufzunehmen“, sagte er auf der jüngsten Sitzung. Eike Danke von der SPD ist eher skeptisch. „Ich stimme Ihnen zu, aber was ist bei insgesamt 100 Millionen Euro für alle Kölner Schulen realistisch?“ Der Chorweiler Bürgeramtsleiter Wolfgang Büscher machte deutlich, dass Neubauten im Förderprogramm ausdrücklich ausgeschlossen sind. „Es geht nur um Verbesserungsmaßnahmen.“

Am Ende votierten die Chorweiler Bezirksvertreter einstimmig für das Förderprojekt, forderten aber in einem Zusatzbeschluss die Verwaltung auf, die Planung für neue Schulen im Bezirk voranzutreiben, Pläne vorzulegen und diese dann...Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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