Sportpolitik: IOC-Vertreter gehen von reibungsloser Doppelvergabe am Mittwoch aus

Führende Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) rechnen für die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2024 und 2028 am Mittwoch in Lima nicht mehr mit Überraschungen. Die seit Wochen feststehende Reihenfolge, dass Paris die Spiele 2024 erhält und Los Angeles vier Jahre später am Zug ist, werde nicht mehr gekippt.

Führende Vertreter des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) rechnen für die Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2024 und 2028 am Mittwoch in Lima nicht mehr mit Überraschungen. Die seit Wochen feststehende Reihenfolge, dass Paris die Spiele 2024 erhält und Los Angeles vier Jahre später am Zug ist, werde nicht mehr gekippt.

"Das sind zwei überzeugende Städte, die haben sich geeinigt. Da wird jetzt nichts mehr passieren", sagte Patrick Baumann dem SID am Dienstag in Lima. Der Schweizer war Vorsitzender der Evaluierungskommissionen des IOC und hat sich intensiv mit beiden Bewerbungen beschäftigt.

"Es wird nichts mehr passieren. Auch in den Gesprächen der Exekutive gab es keine problematischen Punkte mehr", meinte IOC-Exekutivmitglied Gian Franco Kasper einen Tag vor der endgültigen Vergabe. Die Gespräche der Exekutive am Montag waren offenbar so störungsfrei und ergiebig, dass die Sitzung am Dienstag abgesagt wurde.

Am Mittwoch wird gegen 14.00 Uhr MEZ die Vergabe offiziell vollzogen und das Tripartite-Abkommen unterschrieben. Das dreiteilige Abkommen zwischen dem IOC sowie Paris und Los Angeles regelt die Abstimmung für die erste Doppelvergabe seit 100 Jahren. Zuvor haben beide Städte noch einmal die Gelegenheit, sich jeweils 25 Minuten den IOC-Mitgliedern zu präsentieren.

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