Sprechverbot, Securities und totale Abschirmung: So geheim ist "The Masked Singer"

teleschau
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Am Dienstag startet die vierte Staffel der ProSieben-Gesangsshow "The Masked Singer". Mit dabei: das Küken. Es gilt als jung, verspielt und frech. Zudem soll der lustige Vogel "besonders viel Blödsinn" im Kopf haben. (Bild: ProSieben / Willi Weber)
Am Dienstag startet die vierte Staffel der ProSieben-Gesangsshow "The Masked Singer". Mit dabei: das Küken. Es gilt als jung, verspielt und frech. Zudem soll der lustige Vogel "besonders viel Blödsinn" im Kopf haben. (Bild: ProSieben / Willi Weber)

Maximale Geheimhaltungsstufe bei "The Masked Singer": Um die kostümierten Stars nicht vorzeitig zu enttarnen, ergreifen die Showmacher extreme Maßnahmen. Nun verrieten Ex-Kandidaten Details darüber, was sich hinter den Kulissen abspielt.

Ab Dienstagabend ist TV-Deutschland wieder im Rätselmodus: In der ProSieben-Show "The Masked Singer" stehen dann wieder zehn Prominente in aufwendigen, bunten und verrückten Kostümen auf der Bühne. Um den Spaß für die Zuschauer nicht vorzeitig zu verderben, ergreift der Sender extreme Maßnahmen, damit die Namen der Stars nicht durchsickern. Ohne Zweifel: "The Masked Singer" ist das am besten gehütete Show-Geheimnis im deutschen Fernsehen. Wie "Bild" berichtet, wissen nur zehn Mitarbeiter der Produktion die Namen der Promis - darunter Moderator Matthias Opdenhövel.

Schon auf der Anreise überlassen die Macher nichts dem Zufall, wie Ex-Teilnehmerin Veronica Ferres der "Bild" erklärte: "Am Flughafen habe ich mich schon maskiert, weil niemand sehen sollte, dass ich in Köln bin. Jedes Mal, wenn ich von der Unterkunft abgeholt wurde, war ich komplett vermummt - mit Hoodie, Maske, Handschuhe - so ging es ins Auto." Sie habe sich gefühlt wie ein "Agent auf geheimer Mission". Auf den Gängen am Drehort herrschte für die Kandidaten strikte Schweigepflicht und eine Verhüllungspflicht. "Ich durfte nur mit Gestik kommunizieren. Versuchen Sie mal, mit einem riesigen Bienenkostüm, deinem Gegenüber zu erklären, wie du tanzen willst. Wahnsinn!", erinnerte sich Ferres.

Das Schwein im Regenmantel will die vierte Staffel von "The Masked Singer" für sich entscheiden. (Bild: ProSieben / Willi Weber)
Das Schwein im Regenmantel will die vierte Staffel von "The Masked Singer" für sich entscheiden. (Bild: ProSieben / Willi Weber)

Totale Abschirmung in Garderobe und Alltag

Auch vor dem Studio ergreift ProSieben besondere Vorsichtsmaßnahmen: Ein hoher Bretterzaun soll vor neugierigen Blicken schützen. Totale Abschirmung erleben die Prominenten selbst in der eigenen Garderobe, die stets von einem eigens dafür abgestellten Security-Mann bewacht wird. "Nur in der Garderobe durfte ich sprechen - mit mir selber. Ich war alleine in dem Raum", so Ferres.

Damit vor und nach der Show ebenfalls keine Indizien über die Kostümträger durchsickern, sind die Promis in Köln in eigens angemieteten Wohnungen untergebracht. Und selbst im engsten Familienkreis ist die Teilnahme an "The Masked Singer" ein Tabuthema. Vorjahressiegerin Sarah Lombardi verriet der "Bild": "Ich musste jede Menge Leute anflunkern, durfte nur die engsten Familienmitglieder einweihen, also meinen Freund und Alessio." Um ihre Fans auf die falsche Fährte zu führen, veröffentlichte die Sängerin am Tag der TV-Ausstrahlung sogar Social-Media-Videos. Los geht's heute, Dienstag, 16. Februar, 20.15 Uhr.

Sieht aus wie ein Hamster, ist aber keiner: Das Quokka ist ein australisches Beuteltier und verwandt mit dem Känguru. Sein Kostüm wiegt acht Kilo, und es waren 300 Stunden Arbeit dafür nötig. (Bild: ProSieben / Willi Weber)
Sieht aus wie ein Hamster, ist aber keiner: Das Quokka ist ein australisches Beuteltier und verwandt mit dem Känguru. Sein Kostüm wiegt acht Kilo, und es waren 300 Stunden Arbeit dafür nötig. (Bild: ProSieben / Willi Weber)