Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme - Wohnraum gesucht: Bauern fürchten Enteignung

Annika Schall

Die Stadt möchte im Norden der Stadt Wohnraum schaffen. Grundstückseigentümer laufen Sturm.

Zwei Jahre dauert es noch, dann wird der Hof von Martin Zech 200 Jahre in Familienbesitz sein. Doch wenn Zech derzeit an die Zukunft seines Betriebes in Feldmoching denkt, dann meist mit einem unguten Gefühl: „Derzeit hängen wir etwas in der Luft“, sagt er. Denn die Stadt hat viel vor in seinem Viertel. Konkret geht es um Folgendes: München wächst, deshalb ist die Stadt ständig auf der Suche nach neuen Flächen für den Wohnungsbau. Fündig wurde sie dabei nun in Feldmoching. Ein rund 900 Hektar großes Areal mit vielen unbebauten Flächen böte sich für Nachverdichtungen und Neubauten an.

Die Stadt braucht Wohnraum – und in Feldmoching ist Platz

Ähnlich wie derzeit in Freiham könnte so in Feldmoching irgendwann ein neues Viertel entstehen, das zur Linderung der Wohnungsnot in der stetig wachsenden Stadt beitragen würde. Ende Februar verkündete deshalb Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) den Einstieg in eine sogenannte Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme, kurz: SEM.
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