„Städtebauliches Desaster“: Geplanter Neubau der Sternbrücke sorgt für Entsetzen

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Die geplante Mega-Sternbrücke in Altona soll wohl trotz Widerstand aus der Bevölkerung gebaut werden. Das verkündete Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne) am Montag. Dagegen regt sich erneuter Protest: Für den Denkmalverein Hamburg ist das ein „städtebauliches Desaster“. Für die von der Deutschen Bahn entworfene 21 Meter hohe und 100 Meter breite Stabbogenbrücke sollen unter anderem die Clubs und Bars unterhalb Brücke sowie 44 Bäume zwischen Schulterblatt und Sternbrücke weichen. Der Denkmalverein Hamburg veröffentlichte unter anderem auf Facebook deutliche Kritik an dem geplanten Neubau und bezeichnete ihn als „städtebauliches Desaster“. Sternbrücke in Hamburg: Kritik an Neubau Kristina Sassenscheidt, Geschäftsführerin des Denkmalvereins, formuliert in der MOPO die Kritik noch einmal genauer: „Man muss kein Experte von Städtebau und Architektur sein, um zu sehen, dass an dieser Stelle etwas Unpassendes passend gemacht werden soll.“ Die neue Mega-Brücke bedeute einen gewaltigen Maßstabssprung und beeinträchtige zusätzlich den Umgebungsschutz sämtlicher umliegender Denkmäler. Was bedeutet das? „In der Umgebung der Sternbrücke gibt es einige denkmalgeschützte Gebäude“, erklärt Sassenscheidt. „Deren kleinteiliges Gefüge darf nicht einfach durch derartig heftige Maßstabssprünge gestört werden. Aber auch das Stadtbild insgesamt würde durch die geplanten Abrisse von sieben Altbauten und die...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo