Stürmer Radamel Falcao wegen Steuerhinterziehung verurteilt

Der nächste große Name, der wegen Steuerhinterziehung verurteilt wird: Radamel Falcao. Er muss wohl rund neun Millionen Euro zurückzahlen.

Kolumbiens Topstürmer Radamel Falcao vom französischen Erstligisten AS Monaco ist von der spanischen Justiz wegen Steuerhinterziehung schuldig gesprochen worden.

Nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP muss der 32-Jährige insgesamt rund neun Millionen Euro zurückzahlen, zudem wurde er zu einer 16-monatigen Gefängnisstrafe verurteilt, die allerdings zu einer Geldbuße in Höhe von 96.000 Euro umgewandelt wurde. 

Falcao soll ein Netzwerk von Scheinfirmen aufgebaut haben

Falcao, der von 2011 bis 2013 für den spanischen Vizemeister Atletico Madrid spielte, soll ein Netzwerk von Scheinfirmen im Ausland, insbesondere auf den Jungferninseln und in Irland aufgebaut haben, um die Erlöse aus seinen Bildrechten vor den spanischen Finanzbehörden zu verheimlichen. Im vergangenen Juli hatte Falcao bereits vor dem Urteilsspruch 8,2 Millionen Euro zurückgezahlt.

Auch weitere Superstars wie Cristiano Ronaldo oder Lionel Messi sind bereits mit den spanischen Finanzbehörden in Konflikt geraten. Ronaldo, bei dem der Prozess noch nicht eröffnet wurde, wird Steuerhinterziehung von 14,7 Millionen Euro vorgeworfen. Messi musste für seine Steuerhinterziehung in Höhe von 4,16 Millionen Euro insgesamt 2,25 Millionen Euro Strafe zahlen.