St. Petersburg: Mutmaßlicher Attentäter identifiziert

Beim mutmaßlichen Attentäter auf die St. Petersburger U-Bahn soll es sich nach Angaben des kirgisischen Geheimdienstes um einen jungen Kirgisen (Akbarschon D.) handeln, der mittlerweile russischer Staatsbürger ist.

Er soll einen Sprengsatz, der am Montag in einem fahrenden Zug zwischen den zwei U-Bahnhöfen Sennaja Ploschtschad und Technologisches Institut explodierte, platziert haben. Auch der zweite entschärfte Sprengsatz soll von ihm im U-Bahnhof “Platz des Aufstands” versteckt worden sein. Die russischen Ermittler hatten nach dem Fund von Leichenteilen bereits ein Selbstmordattentat vermutet.

Präsident Wladimir Putin, der am Montag Abend Blumen am Eingang der Metrostation Technisches Institut ablegte, sei über alle Entwicklungen informiert, hieß es aus Kremlkreisen. Putin hielt sich zur Zeit des Anschlages in St. Petersburg auf, war aber nicht gefährdet.

Die Zahl der Todesopfer hat sich nach Behördenangaben inzwischen auf 14 erhöht. 11 Menschen seien vor Ort gestorben, drei weitere später ihren Verletzungen erlegen. 49 Menschen wurden laut Gesundheitsministerium am Dienstag noch in Krankenhäusern behandelt.

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