Staatliche KfW reduziert Anteil an der Telekom - Erlös aus Aktien geht an Bahn

Die staatliche Förderbank KfW reduziert ihren Anteil an der Deutschen Telekom. Mit dem Verkauf von 110 Millionen Aktien sinkt der Gesamtanteil der von der KfW und dem Bund gehaltenen Aktien auf etwa 27,8 Prozent. Das Geld soll der Bahn zugute kommen. (Ina FASSBENDER)
Die staatliche Förderbank KfW reduziert ihren Anteil an der Deutschen Telekom. Mit dem Verkauf von 110 Millionen Aktien sinkt der Gesamtanteil der von der KfW und dem Bund gehaltenen Aktien auf etwa 27,8 Prozent. Das Geld soll der Bahn zugute kommen. (Ina FASSBENDER)

Die staatliche Förderbank KfW hat Anteile an der Deutschen Telekom verkauft, um mit den Erlösen die Deutsche Bahn zu unterstützen. 110 Millionen Aktien seien "erfolgreich" an institutionelle Investoren verkauft worden, erklärte das Bundesfinanzministerium am Montag. Mit dem Verkauf sinkt der Gesamtanteil der von der KfW und dem Bund gehaltenen Aktien von über 30 Prozent auf etwa 27,8 Prozent.

Der Erlös aus den verkauften Aktien könnte 2,5 Milliarden Euro betragen. Der Nettoerlös soll laut Finanzministerium eingesetzt werden, "um das Eigenkapital der Deutsche Bahn AG zu stärken und die Bahninfrastruktur in Deutschland zukunftsweisend auszubauen".

Der Bund setze mit der Transaktion seine "verantwortungsvolle Privatisierungspolitik fort", erklärte das Ministerium von Finanzminister Christian Lindner (FDP). Die KfW und der Bund bleiben der Mitteilung der Förderbank sowie des Ministeriums zufolge gemeinsam größter Aktionär der Deutschen Telekom und werden "eine dafür erforderliche Beteiligungshöhe wahren".

hcy/pe