Staatsanwaltschaft Augsburg klagt 61-Jährigen wegen Kindesmissbrauchs an

Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat Anklage gegen den spirituellen Leiter einer buddhistischen Gemeinschaft wegen Kindesmissbrauchs erhoben. Dem 61-Jährigen wird unter anderem schwerer sexueller Missbrauch in fünf Fällen, sexueller Missbrauch in 22 Fällen sowie Besitz von Kinderpornografie zur Last gelegt, wie die Behörde am Mittwoch mitteilte. Der Angeklagte räumte die Taten demnach zum Teil ein.

Der Mann soll von 2005 bis Ende 2015 vier bis 13 Jahre alte Jungen sexuell missbraucht sowie Aufnahmen von ihren Geschlechtsteilen gemacht haben. Ihm wird zudem vorgeworfen, knapp 2000 Bild- und Videodateien mit kinderpornografischen Darstellungen und mehr als 800 jugendpornografische Dateien besessen zu haben. Der Mann sitzt seit Ende Juli 2016 in Untersuchungshaft.

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