Staatsanwaltschaft fordert fünf Jahre Haft für Xabi Alonso

Muss Xabi Alonso hinter Gittern? Die spanische Staatsanwaltschaft fordert wegen Steuerhinterziehung eine Haftstrafe von fünf Jahren.

Xabi Alonso droht wegen möglicher Steuerhinterziehung eine langjährige Haftstrafe. Die spanische Staatsanwaltschaft fordert für den ehemaligen Mittelfeldspieler des FC Bayern München fünf Jahre Haft. Außerdem soll der 36-Jährige zusätzlich eine Strafe in Höhe von vier Millionen Euro zahlen. Das bestätigte ein Gerichtssprecher am Mittwoch in der spanischen Hauptstadt Madrid.

Wie Medien bereits in der vergangenen Woche berichteten, soll der 36-Jährige angeblich seine Einkünfte aus dem Verkauf von Bildrechten als Profi nicht entsprechend deklariert haben. Über eine Briefkastenfirma auf Madeira soll er Gelder absichtlich am Fiskus vorbeigeschleust zu haben. Dabei soll es sich, so der Sprecher, um Einkünfte von rund zwei Millionen Euro aus den Jahren 2010 bis 2012 handeln. Die Ermittlungen laufen bereits seit drei Jahren.

Die gleiche Strafe fordert der Staatsanwalt zudem für Alonsos Finanzberater Ivan Zaldua Azcuenaga.

Auch Messi und Ronaldo waren schon im Visier der Behörden

Der Welt- und Europameister ist aktuell nicht der einzige prominente Name aus der Fußball-Branche, der im Visier der Finanzbehörden steht. Auch die beiden Superstars Cristiano Ronaldo und Lionel Messi mussten sich bereits vor Gericht wegen des Verdachts auf Steuerhinterziehung verantworten. Erst in dieser Woche wehrte sich der Portugiese gegen neue Vorwürfe.

Alonso beendet im vergangenen Sommer seine aktive Karriere, in der er unter anderem für den FC Liverpool, Real Madrid und Bayern München auf dem Platz stand.

 

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