Staatsballett: Auf Spitzenschuhen - Polina Semionova ist wieder zurück

Polina Semionova feiert nach der Babypause ihr Comeback im Schiller-Theater und wird zur Berliner Kammertänzerin ernannt.

Adrian könne am besten bei klassischer Musik schlafen, heißt es auf den Fluren des Staatsballetts. Adrian ist dreieinhalb Monate alt. Polina Semionova bringt ihren Sohn grundsätzlich zu den Proben mit. Die Primaballerina ist jetzt wieder regelmäßig in den Ballettstudios in der Deutschen Oper anzutreffen. Nach der Babypause kehrt die Spitzentänzerin am Mittwoch in der Rolle der Tatjana in John Crankos "Onegin" zurück auf die Bühne. Das Schiller-Theater sei innerhalb eines Tages ausverkauft gewesen, heißt es, nachdem das Comeback von Polina Semionova angekündigt wurde. Was bislang noch als Geheimnis gehütet wird, nach der ersten Vorstellung wird Kultursenator Klaus Lederer sie zur "Berliner Kammertänzerin" ernennen. Das ist ein seltener Ehrentitel, den große Berliner Solisten erst am Ende ihrer Laufbahn erhalten – die Semionova bereits mit 32 Jahren.

Je länger die Pause, desto schwerer das Comeback

Das Treffen mit Polina Semionova und Adrian findet im Konferenzraum statt. "Ich habe ziemlich genau ein Jahr lang nicht getanzt", sagt sie: "Es fühlt sich im Moment schon anders an, auch weil wegen meines Babys die Hormone anders mitspielen. Aber das muss ich durchstehen. Natürlich ist nach einer so langen Pause vieles physikalisch schwieriger für mich. Aber ich dachte mir, je länger ich Pause mache, desto komplizierter wird es."

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