Stadion-Neubau: Hertha schaltet mit Arena-Plänen auf Angriff

2025 in einer neuen Arena: Der Vorschlag im Olympiapark setzt den Senat unter Druck. Die Alternative ist der Umzug nach Ludwigsfelde.

Berlin.  Hertha BSC geht in die Offensive. In dem siebenminütigen Imagefilm, den der Fußball-Bundesligist am Donnerstag veröffentlichte, legt sich der Sprecher fest. "Steil, nah, laut. Eine Heimat voller Emotionen. 2025 wird Hertha in einer eigenen Arena spielen." Das überrascht. Bisher war die Rede gewesen von Überlegungen, dass der Hauptstadt-Klub das seit 1963 bespielte Olympiastadion verlassen will und sich mit Plänen für ein reines Fußball-Stadion trägt. Präsentiert wurde der Film nach dem Standort-Scouting, dem ersten Schritt einer Machbarkeitsstudie, die die Architekten Albert Speer und Partner (Frankfurt/Main) für Hertha ­erstellen. Hertha-Präsident Werner Gegenbauer wurde gefragt, ob er auch der Meinung ist, dass Hertha 2025 in einem eigenen Stadion spielt. ­Gegenbauer antwortete: "Ja."

Bild Nr. 1:
Die Alternative: Das Hertha-Stadion im Brandenburg Park in Ludwigsfelde HH Vision, Hertha, AS+P

Die Architekten hatten 50 Standorte untersucht. Und zwölf mögliche Areale einer Tiefenprüfung unterzogen. Übrig blieben zwei Orte als neue Stadionheimat: Der Wunschkandidat ist der Olympiapark. Dort haben die Architekten das Gelände, auf dem derzeit Herthas Trainingsplatz liegt, als Lösung ausgemacht. "Unstrittig ist, dass der Verein, die Fans und die Verantwortlichen den Standort in Berlin favorisieren", sagte Präsident Gegenbauer. "Es ist der dringende Wunsch, einen Standort in der Stadt zu haben. Sollte das nicht möglich sein, bleibt Hertha ein Berliner Verein, der eine Spielstätte in Brandenburg hat."

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Die Alternative wäre ein Auszug neun K...

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