Stadtentwicklung: Diese Berliner Spielplätze werden 2017 saniert

Bezirke sanieren mehr Spielplätze als bislang bekannt. Allein in Tempelhof-Schöneberg werden 29 Anlagen überholt.

Viele öffentliche Spielplätze in Berlin sind noch immer gesperrt, teilweise zurückgebaut, ungepflegt und nicht mehr zeitgemäß. Eine Gesamterhebung, wie viele der insgesamt 1746 Spielplätze noch sanierungsbedürftig sind, gibt es laut Senat nicht. Viele Bezirke überfordern die Instandhaltungskosten ihrer Spielangebote. Mit dem Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm (KSSP) des Senates konnte in den vergangenen vier Jahren viel aufgeholt werden, 303 Spielplätze wurden saniert. In diesem Jahr investieren die Bezirke, wie berichtet, 4,2 Millionen Euro aus dem Programm in 71 Spielplatzerneuerungen.

Die Bezirke nutzen neben dem KSSP auch andere Sonder- und Förderprogramme oder investieren Haushaltsmittel, um die Spielflächen zu erhalten, zu verschönern oder Spielplätze neu zu bauen. Insgesamt werden so in diesem Jahr 134 Spielplätze saniert. Spitzenreiter ist der Bezirk Tempelhof-Schöneberg. 29 Areale werden hier in diesem Jahr aufgewertet. "Wir haben im Bezirk einen deutlichen Schwerpunkt auf die Sanierung von Spielplätzen gesetzt", sagt Christiane Heiß, Stadträtin für Straßen- und Grünflächen in Tempelhof-Schöneberg (Grüne). Es gebe zu wenig Spielflächen für Kinder im Bezirk, weshalb es wichtig sei, die wenigen Flächen attraktiv zu gestalten.

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Spandau investiert in diesem Jahr in 25 neue Spielflächen, gefolgt von Lichtenberg mit 16 Erneuerungen. "Wir konnten den Sanierungsstau auf den Spielplätzen merklich reduzieren, wenngleich noch einiges an Arbeit vor uns liegt, u...

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