Stammplatz futsch! Vertreibt Guardiola Sané?

Sabrina Barlemann
Bittere Pille für Leroy Sané. Der Linksaußen schafft es im Viertelfinal-Rückspiel gegen Tottenham Hotspur nicht in die Startelf von Manchester City. Schon wieder nicht.Erst in der 84. Minute kam der 23 Jahre alte Tempodribbler zum Einsatz. Hat Cheftrainer Pep Guardiola das Vertrauen in den Youngster, dem stets eine große Zukunft prophezeit wurde, verloren?Es wäre nicht die erste Enttäuschung in Sanés Karriere.Kurz vor der WM 2018 in Russland wurde der Ex-Schalker von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert. Schon da waren viele Experten verwundert. Die Frage lautet damals wie heute: Warum? Nur fünf Einsätze von Beginn anNun hat Sané seinen Stammplatz also auch bei den Citizens verloren. Seit Weihnachten betritt der hochveranlagte Flügelflitzer den Rasen meist nur noch als Teilzeitarbeiter. Wettbewerbsübergreifend bringt es der Nationalspieler seitdem auf gerade einmal fünf Startelf-Einsätze für die Skyblues.Zu wenig für einen Spieler seiner Klasse. Lediglich gegen Cardiff, Swansea, Schalke, West Ham und Newport County durfte der gebürtige Essener von Beginn an ran.Also im Duell mit den vermeintlich kleineren Gegnern - das zeugt nicht gerade von Wertschätzung.Seinen letzten großen Auftritt hatte Sané im im Champions-League-Rückspiel gegen Schalke. Gegen seinen Ex-Klub schoss er ein Tor und bereitete drei weitere Treffer vor. Doch mittlerweile ist Sané zum Joker degradiert worden. Guardiola kritisiert: Zu viele FehlerGuardiola setzt ihn meist erst in der Schlussphase des Spiels ein, wenn der Gegner müde wird oder das Spiel gedreht werden muss.Jetzt das aktuelle Trikot von Manchester City bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGEDabei wird Guardiola nicht müde, die Bedeutung Sanés für die Mannschaft zu unterstreichen: "Ich habe mehrfach gesagt, wie wichtig Leroy für uns ist."Die geringe Anzahl an Einsätzen begründete er mit den vielen leichten Fehlern, die sein Schützling im Spiel mache. "Fehler sind Teil des Spiels. Wir arbeiten mit Sané jeden Tag daran. Er hat eine einzigartige Qualität, seine Schnelligkeit, seine Aggressivität. Aber bei den einfachen Dingen verliert er den Ball", sagte der 48-Jährige zuletzt auf einer Pressekonferenz. Sterling und Silva bekommen den VortrittGuardiola bevorzugt aktuell Raheem Sterling und Bernardo Silva auf den Außenbahnen. Aber auch gegen Riyad Mahrez kann sich der frühere Bundesliga-Profi derzeit nicht durchsetzen. Als Silva zuletzt verletzt ausfiel, gab Guardiola aus taktischen Gründen eben jenem Mahrez den Vortritt. Guardiola versprach sich vom Algerier Ballsicherheit und bessere Defensivarbeit - und lag richtig."Natürlich gibt es Konkurrenz durch die anderen Spieler. Unter bestimmten Umständen bevorzuge ich einen anderen Typ Spieler, der mehr Kontrolle hat", erklärte der Katalane der Times und entschuldigte sich in Richtung Sané: "Meine Bewunderung und mein Vertrauen in ihn sind intakt. Aber ich will immer mehr, es tut mir leid."Schaut man sich Sanés Statistik an, traf er in insgesamt 42 Spielen in dieser Saison 15 Mal und bereitete 18 Tore vor - Top-Werte. Doch seine anderen drei Konkurrenten sind noch besser und weisen offenbar noch andere Qualitäten auf, die für Guardiola und sein Spielsystem wichtiger sind. Manchester City will mit Sané verlängernTrotz der geringen Spielzeit sind die City-Bosse aber weiter daran interessiert, Sané zu halten. Allerdings bleibt die Meldung über eine Vertragsverlängerung weiterhin aus. Aktuell ist er bis 2021 an den Verein gebunden.Laut Mirror soll City zuletzt immerhin mit einer satten Gehaltserhöhung gelockt haben. Nach Citys Aus in der Königsklasse könnten die Zweifel bei Sané allerdings noch größer werden. Der Ruf von Lehrmeister Guardiola bröckelt, ein anderer Verein könnte bessere Optionen für die eigene Entwicklung bieten.

Bittere Pille für Leroy Sané. Der Linksaußen schafft es im Viertelfinal-Rückspiel gegen Tottenham Hotspur nicht in die Startelf von Manchester City. Schon wieder nicht.

Erst in der 84. Minute kam der 23 Jahre alte Tempodribbler zum Einsatz. Hat Cheftrainer Pep Guardiola das Vertrauen in den Youngster, dem stets eine große Zukunft prophezeit wurde, verloren?

Es wäre nicht die erste Enttäuschung in Sanés Karriere.


Kurz vor der WM 2018 in Russland wurde der Ex-Schalker von Bundestrainer Joachim Löw aussortiert. Schon da waren viele Experten verwundert. Die Frage lautet damals wie heute: Warum?

Nur fünf Einsätze von Beginn an

Nun hat Sané seinen Stammplatz also auch bei den Citizens verloren. Seit Weihnachten betritt der hochveranlagte Flügelflitzer den Rasen meist nur noch als Teilzeitarbeiter. Wettbewerbsübergreifend bringt es der Nationalspieler seitdem auf gerade einmal fünf Startelf-Einsätze für die Skyblues.

Zu wenig für einen Spieler seiner Klasse. Lediglich gegen Cardiff, Swansea, Schalke, West Ham und Newport County durfte der gebürtige Essener von Beginn an ran.

Also im Duell mit den vermeintlich kleineren Gegnern - das zeugt nicht gerade von Wertschätzung.

Seinen letzten großen Auftritt hatte Sané im im Champions-League-Rückspiel gegen Schalke. Gegen seinen Ex-Klub schoss er ein Tor und bereitete drei weitere Treffer vor. 

Doch mittlerweile ist Sané zum Joker degradiert worden.


Guardiola kritisiert: Zu viele Fehler

Guardiola setzt ihn meist erst in der Schlussphase des Spiels ein, wenn der Gegner müde wird oder das Spiel gedreht werden muss.

Jetzt das aktuelle Trikot von Manchester City bestellen - hier geht's zum Shop! | ANZEIGE

Dabei wird Guardiola nicht müde, die Bedeutung Sanés für die Mannschaft zu unterstreichen: "Ich habe mehrfach gesagt, wie wichtig Leroy für uns ist."

Die geringe Anzahl an Einsätzen begründete er mit den vielen leichten Fehlern, die sein Schützling im Spiel mache. 

"Fehler sind Teil des Spiels. Wir arbeiten mit Sané jeden Tag daran. Er hat eine einzigartige Qualität, seine Schnelligkeit, seine Aggressivität. Aber bei den einfachen Dingen verliert er den Ball", sagte der 48-Jährige zuletzt auf einer Pressekonferenz.


Sterling und Silva bekommen den Vortritt

Guardiola bevorzugt aktuell Raheem Sterling und Bernardo Silva auf den Außenbahnen. Aber auch gegen Riyad Mahrez kann sich der frühere Bundesliga-Profi derzeit nicht durchsetzen. 

Als Silva zuletzt verletzt ausfiel, gab Guardiola aus taktischen Gründen eben jenem Mahrez den Vortritt. Guardiola versprach sich vom Algerier Ballsicherheit und bessere Defensivarbeit - und lag richtig.

"Natürlich gibt es Konkurrenz durch die anderen Spieler. Unter bestimmten Umständen bevorzuge ich einen anderen Typ Spieler, der mehr Kontrolle hat", erklärte der Katalane der Times und entschuldigte sich in Richtung Sané: "Meine Bewunderung und mein Vertrauen in ihn sind intakt. Aber ich will immer mehr, es tut mir leid."

Schaut man sich Sanés Statistik an, traf er in insgesamt 42 Spielen in dieser Saison 15 Mal und bereitete 18 Tore vor - Top-Werte. Doch seine anderen drei Konkurrenten sind noch besser und weisen offenbar noch andere Qualitäten auf, die für Guardiola und sein Spielsystem wichtiger sind.

Manchester City will mit Sané verlängern

Trotz der geringen Spielzeit sind die City-Bosse aber weiter daran interessiert, Sané zu halten. Allerdings bleibt die Meldung über eine Vertragsverlängerung weiterhin aus. Aktuell ist er bis 2021 an den Verein gebunden.

Laut Mirror soll City zuletzt immerhin mit einer satten Gehaltserhöhung gelockt haben. Nach Citys Aus in der Königsklasse könnten die Zweifel bei Sané allerdings noch größer werden. Der Ruf von Lehrmeister Guardiola bröckelt, ein anderer Verein könnte bessere Optionen für die eigene Entwicklung bieten.