Er starb unter dubiosen Umständen: Der Stasi-Agent, der MOPO-Reporter war

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Sein Deckname war „Alf“ – und für seine Spitzeldienste für die Schweriner Stasi kassierte Holger Oehrens Tausende von Mark. Vor 30 Jahren wurde der Mann, der fünf Jahre bei der MOPO war, enttarnt. Er starb vor 25 Jahren unter dubiosen Umständen. Politisiert wurde der frühere MOPO-Ressortleiter schon in jungen Jahren. 1967 schilderte er dem „Spiegel“, wie er bei Protesten anlässlich des Besuchs des persischen Schahs in Hamburg von der Polizei schikaniert wurde. Der damals 24 Jahre alte Student der Philosophie und Chefredakteur der Studentenzeitung „Auditorium“ hatte auf dem Rathausmarkt fotografiert und war von Polizisten unter Rufen wie „Scheißpresse“ geschlagen und in den Rathaus-Innenhof abgeführt worden. Als er seinen Presseausweis vorzeigte, zerriss ein Beamter das Dokument. Laut Oehrens wurde er 13 Stunden auf der Wache Kirchenallee grundlos festgehalten und beschimpft. Hamburger Journalist Oehrens wird Spitzel der Stasi 1968 ging Oehrens als Redakteur zum linken Magazin...Lesen Sie den ganzen Artikel bei mopo