Start der Art Cologne: Hier ist die Kunst nicht nur an den Wänden gegenwärtig

Am Mittwoch startet die größte deutsche Kunstmesse in Köln.

Art Cologne Bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnung der größten deutschen Kunstmesse Art Cologne, die von Mittwoch (26. April) bis Samstag (29. April) in Köln stattfindet, waren etliche Kunstwerke mit einem kleinen roten Punkt gekennzeichnet – also verkauft oder reserviert. Denn zahlreiche geladene Gäste – darunter Kunstsammler, Kuratoren oder Künstler – schlenderten am Dienstag während der Preview und der darauf folgenden Vernissage durch die Hallen, in denen rund 200 renommierte Galerien aus 28 Ländern Arbeiten von etwa 2000 Künstlern zeigen.

Zu Letzteren gehört auch Gregor Hildebrandt, dessen Arbeiten von der Kölner Galerie Piece Unique ausgestellt werden. „Viele sagen zwar, dass Künstler auf Messen eigentlich nichts zu suchen haben, aber ich mag Kunst einfach und gucke mir darum immer gerne die Arbeiten der Kollegen an“, sagt Hildebrandt. Außerdem treffe er hier immer viele Leute, die er sonst nicht so oft sehen würde. Wie Moritz Wesseler, Direktor des Kölnischen Kunstvereins, der mit hellblauen Stoffbeuteln über dem Arm durch die Gänge schlendert und diese an Gäste verteilt.

Der Hintergrund: Seit 2013 verschenkt der Kunstverein seinen Mitgliedern ein signiertes Werk als Jahresgabe, hat so seine Mitgliederzahlen fast verdoppelt. Mit den Taschen, die die Aufschrift „Danke Rosemarie, danke Lawrence, danke Kai, danke Isa!“ tragen, soll den spendablen Künstlern wie Rosemarie Trockel oder Isa Gentzken gedankt werden. „Es ist immer schön, einmal Danke zu sagen. Zudem werden die Beutel von Köln in die ganze Welt getragen“, sagt Wesseler.

Die Kunst ist nicht nur an den Wänden allgegenwärtig

Mit ihren mittlerweile 51 Jahren ist die Art Cologne die älteste Kunstmesse der Welt – und zeigt sich jung und frischer denn je. „Wir haben da schon etwas schönes gefunden“, sagt Cornelia Geiecke, die mit ihrer Freundin Danielle von Klüchtzner die Preview schon seit Jahren besucht, und vom Angebot begeistert ist.

Auf der Suche nach dem Besonderen sind, neben zahlreicher Stadtprominenz, auch Moderatorin Bettina Böttinger, Komiker Dieter Nuhr oder Kasper König, Ex-Direktor des Museum Ludwig.

Hier ist die Kunst nicht nur gerahmt an den Wänden allgegenwärtig: In einer Ecke liegen künstliche Spiegeleier von Christopher Chiappa, in der anderen zeigen Flaneure mit kunterbunten Kleidern, neonfarbenen Plateau-Schuhen oder Extrem-Frisuren, dass auch manches Outfit zur tragbaren Kunst wird....Lesen Sie den ganzen Artikel bei ksta

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