Statussymbol Kinderwagen: Diese Mutter rechnet mit teuren Kindersachen ab

Gylisa Jayne zeigt, was sie von teuren Kinderwagen hält.

Schon seit einiger Weile zeichnet sich unter jungen Eltern ein fragwürdiger Trend ab: Der Kinderwagen und andere Gegenstände fürs Baby werden zum Statussymbol erhoben. Eine Mutter aus Cornwall in England rechnet nun mit "Kinderwagen-Snobismus" ab.

In einem Post auf Facebook macht Gylisa Jayne ihrem Frust Luft. Der Grund: die wahnsinnig hohen Preise für Kinderwagen und Babyzubehör. "Wenn man den Preis sieht, den sie für einen Tragesitz verlangen, fällt deine Begeisterung für die Zukunft buchstäblich aus deinem Hintern", schreibt Jayne in ihrem Beitrag.

Ihre Suche nach einem fahrbaren Untersatz für ihre Tochter hätte sie in die Welt des "Kinderwagen-Snobismus" eingeführt. "Ich habe gelernt, dass alle anderen entweder reicher sind als ich, oder ist es normal, dass ein Kinderwagen mehr kostet, als wir je für ein verdammtes Auto gezahlt haben," schreibt sich die Mutter in Rage.

Als sie den Secondhand-Kinderwagen ihrer Tochter durch einen neuen ersetzte, sank ihre Begeisterung dennoch rapide, da andere Eltern eben noch weitaus teurere Statussymbol-Modelle durch die Gegend schoben. "Ich fühle mich, als ob wir Druck auf uns ausüben, die beste Marke für unser Kind haben zu müssen. Wir wollen, dass die Menschen denken, dass uns nichts zu teuer oder zu auffällig ist für unsere Kinder. So werden wir zu 'Kinderwagen-Snobs'", erzählt Jayne der Webseite "Mashable".

Doch darauf hat die Mutter keine Lust mehr und schildert dies eindrucksvoll in ihrem Facebookpost, welcher bei vielen Lesern auf Zustimmung stößt.

Mit Yahoo Nutzung stimmen Sie zu, dass Yahoo und Partner Cookies für Personalisierungs- und andere Zwecke nutzen