Stefan Kretzschmar: „Es war richtig, am Bundestrainer festzuhalten“

Handball-Ikone Stefan Kretzschmar über die Zweifel an Christian Prokop, das zweite WM-Spiel gegen Brasilien und deutsche Titelchancen

Berlin.  Ganz kurz durfte er ihn dann doch mal in der Hand halten. Diesen goldenen Pokal, den der Handball-Weltmeister am Ende dieser Titelkämpfe in Deutschland und Dänemark überreicht bekommt. Bei der Eröffnungsfeier am Donnerstag trug Stefan Kretzschmar die Trophäe gemeinsam mit anderen deutschen Handball-Größen in die Mercedes-Benz Arena. So nah war der 45-Jährige, immer noch Deutschlands bekanntester Handball-Profi, dem WM-Pokal in seiner aktiven Karriere nie gekommen. Ein zweiter Platz 2003 blieb sein größter WM-Erfolg. Umso größer ist nun seine Begeisterung für diese WM, die er als Botschafter für den Standort Berlin begleitet. Vor dem zweiten Gruppenspiel heute gegen Brasilien (18.15 Uhr, ZDF) spricht er im Interview über die Chancen der deutschen Mannschaft, den Heimvorteil und warum es richtig war, an Bundestrainer Christian Prokop festzuhalten.

Herr Kretzschmar, die deutsche Nationalmannschaft ist mit einem Sieg in die Handball-WM gestartet, alle Spieler haben von der beeindruckenden Atmosphäre vor heimischem Publikum geschwärmt. Wie besonders ist so ein Turnier im eigenen Land für einen Spieler?

Stefan Kretzschmar: Das ist das Größte, das du als Handballer erleben kannst oder darfst. Wenn du in deinem eigenen Land – und ich hab die Bilder von der letzten Heim-WM 2007 noch im Kopf – vor deinen eigenen euphorischen Fans spielen kannst. Und dann wie 2007 vielleicht noch Weltmeister wirst.

Bild Nr. 1:

Kann diese Nationalmannschaft von 2018 den Erfolg von 2007 wiederholen?

Ich glaube, dass wir ...

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