Steinmeier dankt Muslimen für Einhalten von Corona-Regeln im Ramadan

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Präsident Steinmeier spricht mit den Vertreterinnen des Sozialdiensts muslimischer Frauen Ayten Kiliçarslan, Halide Özkurt und Hatice Koçak (Bild: Mesut Zeyrek/Anadolu Agency via Getty Images)
Präsident Steinmeier spricht mit den Vertreterinnen des Sozialdiensts muslimischer Frauen Ayten Kiliçarslan, Halide Özkurt und Hatice Koçak (Bild: Mesut Zeyrek/Anadolu Agency via Getty Images)

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Muslimen für die Einhaltung der Corona-Regeln im Ramadan gedankt.

"Wir sind dankbar, dass die Menschen muslimischen Glaubens sich an die geltenden Hygienebestimmungen halten", sagte Steinmeier am Dienstag in seinem Bonner Amtssitz, der Villa Hammerschmidt.

Besondere Herausforderung

Im Gespräch mit Vertreterinnen des Sozialdiensts muslimischer Frauen wies Steinmeier darauf hin, dass die Einhaltung des Fastenmonats unter Corona-Bedingungen eine besondere Herausforderung darstelle. Dazu komme, dass das große Gemeinschaftserlebnis, auf das man sich normalerweise freue, das Fest des Fastenbrechens oder Zuckerfest, auch dieses Jahr nicht im gewohnt großen Kreis stattfinden könne. 

Das erste Tarawih-Gebet in der DITIB-Zentralmoschee in Köln (Bild: Mesut Zeyrek/Anadolu Agency via Getty Images)
Das erste Tarawih-Gebet in der DITIB-Zentralmoschee in Köln (Bild: Mesut Zeyrek/Anadolu Agency via Getty Images)

"Das fehlt Ihnen", bedauerte Steinmeier. "Ich sage es schweren Herzens, dass ich darum bitten muss, Enttäuschung und Verzicht auch in diesem Fastenmonat noch zu berücksichtigen." Sein Dank richte sich in gleicher Weise auch an die anderen Religionsgemeinschaften, die alle auf ihre Weise mit den Einschränkungen umgehen müssten.

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