Steinmeier und Merkel bei Gedenken für Flutopfer

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Das Hochwasser von Mitte Juli hat mehr als 180 Menschen das Leben gekostet. An diesem Samstag wird im Aachener Dom der Opfer gedacht. Dabei sind auch Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzlerin Merkel.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (l-r), Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble  und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Gedenkzeremonie in Aachen.
Bundeskanzlerin Angela Merkel (l-r), Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei der Gedenkzeremonie in Aachen.

Aachen (dpa) - Beim Gedenkgottesdienst für die Opfer der Flutkatastrophe ist der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, auch auf die Ursachen des Hochwassers eingegangen. 

«Die Folgen des menschengemachten Klimawandels sind bei uns angekommen. Das haben wir verstanden», sagte er am Samstag bei dem ökumenischen Gottesdienst im Aachener Dom. Er hoffe, dass die Menschen in 20 Jahren sagen können, die Dramatik der Ereignisse hätte zum Nachdenken gebracht und zu einem Neuanfang geführt.

Bischof: «Schimmer der Hoffnung»

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, sagte, es brauche Zeit, bis Verlust und Verletzungen verarbeitet werden könnten. Es sei aber auch schon jetzt «ein Schimmer der Hoffnung sichtbar». Er erwähnte die vielen Retter und Helfer, die seit Wochen im Einsatz sind. Durch das Hochwasser Mitte Juli waren in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen mehr als 180 Menschen ums Leben gekommen. 

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Unter den Teilnehmern des Gottesdienstes waren Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Betroffene, Helfer und Retter waren anwesend. Auch die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer (SPD), und der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), kamen nach Aachen. Die Veranstaltung sollte auch an die Hochwasseropfer in Belgien und den Niederlanden erinnern. 

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