Steuern: Die wichtigsten Antworten zur Steuererklärung 2016

Bei der Telefonaktion der Berliner Morgenpost gaben die Experten Lesern Tipps, wie sie das Finanzamt an ihren Ausgaben beteiligen.

Das Steuerrecht ist komplex und das Ausfüllen der Bögen nicht ganz einfach. Gut, wenn man offene Fragen zur Steuererklärung 2016 mit der Hilfe von Experten klären kann. Diese Möglichkeit haben am Sonnabend zahlreiche Leser der Berliner Morgenpost genutzt. Sie haben ihre Fragen den Experten des Bundesverbandes Lohnsteuerhilfevereine (BVL) und des Steuerberaterverbandes Berlin-Brandenburg gestellt. Dabei gab es besonders viele Fragen zur Besteuerung von Alterseinkünften. Im Folgenden protokollieren wir einige Fragen der Berliner-Morgenpost-Leser zur Steuererklärung 2016.

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Ruheständler

Ich bin alleinstehend und zum 1. Januar 2016 in Rente gegangen. Ich erhalte monatlich eine Rente von rund 1900 Euro. Muss ich eine Steuererklärung machen?

Da Sie im vergangenen Jahr dem Arbeitsleben den Rücken gekehrt haben, müssen Sie 72 Prozent Ihrer gesetzlichen Rente steuerlich veranschlagen. In Ihrem Fall wären das ca. 16.400 Euro im Jahr. Davon können Sie die Werbungskostenpauschale von 102 Euro abziehen. Da Ihr Gesamtbetrag der Einkünfte in Höhe von rund 16.300 Euro den Grundfreibetrag von 8652 Euro übersteigt, müssen Sie bei Ihrem zuständigen Finanzamt eine Steuererklärung einreichen. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass Sie auch verpflichtet sind, Steuern zu zahlen. Schließlich können Sie das Finanzamt an einer Reihe von Ausgaben etwa für Medikamente, Kuren oder Pflege beteiligen. Nur wenn nach Abzug der Ausgaben Ihr zu versteuerndes Einkomme...

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