Steuertipps: So beteiligen Sie den Fiskus an Ausgaben für den Nachwuchs

Steuer-Serie (Teil 4): Eltern können Geld für eine ganze Reihe von Aufwendungen wie für Babysitter oder Privatschule zurückholen.

Wenn es um Familien geht, zeigt sich der Staat nicht gerade von seiner großzügigen Seite. Seit Jahren wird das Kindergeld allenfalls in homöopathischen Dosen erhöht. 2016 haben Eltern für jeden Sprössling jeden Monat gerade einmal zwei Euro mehr Kindergeld erhalten. Das sind pro Kind mickrige 24 Euro im Jahr. Daher sollten Eltern ihre Ausgaben für den Nachwuchs in der Steuererklärung besonders akribisch auflisten und sich auf diesem Weg den einen oder anderen Euro zurückholen. Schließlich können Eltern das Finanzamt an einer ganzen Reihe von Aufwendungen wie etwa für den Babysitter, die Privatschule oder das Au-pair beteiligen. Für jedes Kind füllen Eltern eine "Anlage Kind" aus.

Kindergeld oder Kinderfreibetrag: Seit 2016 erhalten Eltern für jedes Kind monatlich zwei Euro mehr Kindergeld. Für den ersten und zweiten Sprössling gibt es somit 192 Euro, für den dritten 196 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 221 Euro. "Das Kindergeld zahlt die Familienkasse seit vergangenem Jahr allerdings nur noch, wenn ihr die Steuer-ID des Nachwuchses vorliegt", sagt Steuerberater Wolfgang Wawro vom Steuerberaterverband Berlin-Brandenburg. Wer die Nummer nicht parat hat, kann diese im Internet unter www.bzst.de anfordern. Alternativ zum Kindergeld können Eltern in der Steuererklärung auch den Kinderfreibetrag in Höhe von 4608 Euro und den Freibetrag (für Betreuung, Erziehung, Ausbildung) in Höhe von 2640 Euro beantragen. Das Finanzamt prüft dann, ob für die Eltern Freibeträge oder K...

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