Stiftung Warentest: Nur zwei von 13 Smartwatches schneiden „gut“ ab

Sandra Alter
Freiberufliche Journalistin

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Für viele Sportler sind Smartwatches mittlerweile unverzichtbar. (Bild: Getty)

Smartwatches sind kleine Helfer im Alltag: Sie überwachen Termine, zeigen Textnachrichten, checken Puls und Fitness und mit manchen kann man sogar ohne Smartphone telefonieren. Im aktuellsten Check der Stiftung Warentest (Herbst 2019) wurden 13 Modelle geprüft. Nur zwei konnten das Qualitätsurteil „Gut“ für sich verbuchen, viele patzten bei den Fitnessfunktionen.

Sie sehen schick aus und sind wahre Alleskönner. Für viele Sportler sind Smartwatches mittlerweile unverzichtbar. Sie messen Strecken, zählen Schritte, zeigen den Kalorienverbrauch und überwachen dabei die Körperfunktionen. Doch ausgerechnet bei den Fitnessfunktionen lagen viele der von Stiftung Warentest geprüften Modelle oft daneben.

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13 aktuelle Smartwatches mit Preisen zwischen 69 Euro und 480 Euro mussten im Prüfinstitut zeigen, was sie können. Die Bewertung der Fitnessfunktion floss mit 40 Prozent in die Endnote ein. Die Experten überprüften unter anderem die Genauigkeit der Pulsmessung, die Angaben zu Kalorienverbrauch und Streckenlänge mit vier beliebten Hobbysportarten: 400 Meter Gehen, 1,2 Kilometer Joggen, vier Kilometer Radfahren und Schwimmen.

Außerdem checkten die Experten die Kommunikation, die Akkus, die Stabilität, den Datenschutz und ob die Modelle Schadstoffe enthalten.

Die Teuersten schneiden am besten ab

Ergebnis: Nur die beiden teuersten – Apple Watch Series 5 und Garmin Forerunner 245 Music – schnitten mit dem Qualitätsurteil „Gut“ ab.

Das Modell von Apple landete mit der Note 1,8 unangefochten auf dem ersten Platz. „Liefert fast durchweg korrekte Fitnessdaten. Sehr gut zum Telefonieren, Nachrichtenlesen und Schreiben“, heißt es im Prüfbericht.

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Auch die Garmin liefert laut Test „fast durchweg korrekte Fitnessdaten“, sei für ambitionierte Sportler gut geeignet. „Musikspieler sehr gut, Nachrichten-Check gut, Telefonfunktion okay“, so das Urteil. Insgesamt kam die Garmin auf die Note 2,2.

Auf den Plätzen 3 bis 5 landeten die Modelle von Huawei (Note 2,8), Fossil (Note 2,9), und Samsung (Note 2,9). Die Huawei konnte mit gutem Akku punkten, lieferte aber nur beim Radeln genaue Werte und ließ bei der Ortung zu wünschen übrig.

Bei der Fossil bewertete Stiftung Warentest die Kommunikation als „gut“, beim Radfahren und Schwimmen lieferte das Modell keine genauen Daten.

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Die Samsung glänzte vor allem mit dem Musikspieler, auch das Telefonieren und den Nachrichten-Check bewerteten die Experten als gut, aber auch sie erwies sich beim Messen der Fitnessdaten als ungenau und im Armband fand sich ein Schadstoff.

Zwei nur „Ausreichend“, eine „Mangelhaft“

Zwei Modelle schafften im Test nur ein „Ausreichend“: Die Fitbit für 160 Euro und die MyKronoz für 104 Euro. Vor allem bemängelten die Prüfer die ungenauen Fitnesswerte. Mit „Mangelhaft“ glatt durchgefallen ist die Xlyne für 77 Euro. Laut Prüfbericht, misst sie nicht nur ungenau, sondern schützt auch die Daten der Nutzer unzureichend. Überdies fand das Labor Schadstoffe im Armband.

Das günstigste Modell – die Swisstone für 69 Euro – schnitt immerhin noch mit „Befriedigend“ (Note 3,4) ab.

Weitere aktuelle Tests:

Den vollständigen Testbericht von Stiftung Warentest zum Thema „Smartwatches“ finden Sie hier (kostenpflichtig).