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Strafzettel rührt Münchner und Münchnerinnen

Einen Strafzettel der besonderen Art bekam vor 15 Jahren eine Münchnerin – für den die Polizei der bayerischen Metropole jetzt auf Facebook gefeiert wird.

Kein Knöllchen-Ärger: Eine Münchnerin bekam den wohl süßesten Strafzettel der Stadt. (Symbolbild: Getty Images)
Kein Knöllchen-Ärger: Eine Münchnerin bekam den wohl süßesten Strafzettel der Stadt. (Symbolbild: Getty Images)

Alle Eltern erinnern sich bestimmt noch sehr gut an den Moment, als die Geburt des Kindes losging und man sich auf den Weg ins Krankenhaus machte – um dann fieberhaft einen Parkplatz zu suchen. Denn die sind, vor allem in einer Großstadt wie München, rar gesät, und direkt vor den Krankenhäusern darf man in der Regel nur kurz anhalten. Was man in der Hektik am allerwenigsten gebrauchen kann: ein Knöllchen!

So erging es vor einigen Jahren auch der Facebook-Nutzerin Sabrina, die ihre Geschichte kürzlich samt Beweisfoto mit der Community des Radiosenders Gong 96.3 geteilt hat – und damit zahlreiche Münchner*innen berühren konnte. Denn die Münchner Polizei drückte vor 15 Jahren, als ihr Baby geboren wurde, nicht nur ein Auge zu, sondern reagierte überaus empathisch und herzlich auf ihr Falschparken:

Das Foto zeigt einen sichtlich in Eile und mit der Hand geschriebenen Zettel mit den Worten: "Baby kommt – sonst kein Parkplatz frei!" Die Antwort der Münchner Polizei ist zwar ein Strafzettel, doch anstatt der Personalien und begangenen Ordnungswidrigkeit steht dort geschrieben: "Baby schon da? Herzlichen Glückwunsch von der Münchner Polizei!"

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Auf den Post hin meldete sich sogar die damals diensthabende Polizistin, die sich freut, dass dieses besondere Erinnerungsstück aufgehoben wurde: "Schön, dass meine damaligen Grüße noch existieren und offenbar von den Eltern 'in Ehren gehalten wurden'. Immerhin ist der 'Strafzettel' schon einige Jahre alt. Auch heute nochmals liebe Grüße an die Eltern, wir durften uns ja vor Jahren auf der Wache der PI 12 persönlich, mit Nachwuchs, kennenlernen", kommentiert sie unter dem Bild.

Wenn Falschparken doch nur immer so herzlich verlaufen würde …

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