Berlin-Reinickendorf: Sanierung nötig: Strandbad Tegel auch im nächsten Jahr zu

Der Bezirk fordert Unterstützung für das Strandbad

Berlin.  Das Strandbad Tegel bleibt möglicherweise auch im nächsten Jahr noch geschlossen – wenn es überhaupt je wieder öffnet. Grund ist die schleppende Suche nach einem Investor, der das Bad sanieren und betreiben soll.

Wie die Berliner Morgenpost erfuhr, hat die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM), die sich nun für die Bäderbetriebe (BBB) um die Suche kümmert, das Bad bislang noch nicht einmal offiziell besichtigt. Ein für Montag geplanter Begehungstermin wurde kurzfristig abgesagt, angeblich aus „persönlichen Gründen“.

Der Termin soll kommenden Dienstag nachgeholt werden. So verzögert sich wohl auch das geplante Interessenbekundungsverfahren, mit dem die BIM einen Investor zur Sanierung des Bades finden will. Ursprünglich einmal fürs erste Quartal angedacht, soll der Prozess nun erst in „zwei bis drei Monaten“ beginnen, wie BIM-Sprecherin Johanna Steinke auf Anfrage mitteilte.

Start der Sanierung wohl erst ab Sommer 2019 möglich

Nötig geworden war dieser Schritt, weil die Bäderbetriebe das marode Bad nicht selbst sanieren und der rot-rot-grüne Senat die Instandsetzungskosten von 1,7 Millionen Euro nicht tragen will. Nun soll die BIM das Areal mit langfristigem Erbpachtvertrag an einen Investor vergeben, der es nach der Sanierung betreiben soll. Eine einfache Ausschreibung zur Reparatur des Bades sei nicht möglich gewesen, heißt es seitens der BBB.

Bad auch langfristig betreiben

„Bei einer solch hohen Summe finden Sie nur dann einen geeigneten Investor, wenn dieser das Bad auch lang...

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