Streifzug durch Buenos Aires: Das hat die "Maradona-Tour" zu bieten

(kms/spot)
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In seiner Heimat wird er wie eine Heiliger behandelt: Die Fußballikone Diego Armando Maradona kann man nun auf einer speziellen Tour entdecken. (Bild: obs/Turismo de Argentina)
In seiner Heimat wird er wie eine Heiliger behandelt: Die Fußballikone Diego Armando Maradona kann man nun auf einer speziellen Tour entdecken. (Bild: obs/Turismo de Argentina)

Er ist und bleibt einer der ganz Großen in der Fußballwelt: Diego Armando Maradona (1960-2020) war ein Zauberer am Ball und wird von seinem Land nun mit einer Tour geehrt, bei der Fans, aber auch Geschichtsfreunde auf Spurensuche des berühmten Argentiniers gehen können.

Die Route führt durch verschiedene Viertel von Buenos Aires, an Orte, die wichtige Meilensteine im Leben Maradonas waren oder an denen er schlicht und einfach viel und gerne Zeit verbracht hat. Los geht's im berühmten Stadion "Estadio Diego Armando Maradona", Heimspielstätte der Argentinos Juniors, in deren Jugend Maradona ausgebildet wurde. Im zarten Alter von 15 Jahren gab er im Stadion sein Debüt.

Das Haus der "Hand Gottes"

Nach seinem Tod am 25. November 2020 wurde ein sogenanntes Santuario, ein "Heiligtum" eingerichtet, an dessen Eingang ein großes Wandgemälde mit dem Gesicht des Spielers zu sehen ist. Wer mag, kann das nahegelegene Museum "Maradona-Haus" im Arbeiterviertel La Paternal besuchen. Dort hat "die Hand Gottes" mitsamt Familie einige Jahre gelebt. Die originalgetreu bestückte Wohnung in der Calle Lascano gibt Einblick in das Leben der Fußballikone und hält so manches Kuriosum bereit.

Vorbei an zahlreichen Fassaden, an denen Künstler ihrer Bewunderung für Maradona Ausdruck verliehen haben, geht es weiter zum Stadion Boca Juniors ("La Bombonera"). Hier kann der Besucher die Privatloge Maradonas und das Fanmuseum "Museo de la Pasión Boquense" besuchen. Zwischendurch kann man sich - soweit es die Corona-Bestimmungen zulassen - in einem von Maradonas Lieblingsrestaurants stärken. Zur Not tut es aber auch ein Kaffee, denn die Café-Kultur wird in der argentinischen Hauptstadt großgeschrieben.